Ein Abwehrspieler, der seine Wurzeln beim 1. FC Köln hat, steht vor seiner Rückkehr in die Nationalelf.
Wieder im DFB-FokusKlopp nominiert Kölner Eigengewächs

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Jürgen Klopp nominiert am Donnerstag offiziell seinen neuen Kader.
Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp krempelt das DFB-Team um. Bei seiner allerersten Nominierung für den Kader wird es wohl auch zum Comeback eines gebürtigen Kölners kommen: Yann Aurel Bisseck, Innenverteidiger bei Inter Mailand, soll wieder für Deutschland auflaufen.
Sowohl „Sky“ als auch „ran“ melden übereinstimmend, dass der 25-Jährige für die kommenden wichtigen Partien in der Nations League nominiert werden wird. Das DFB-Team bekommt es mit den Niederlanden (24. September), Griechenland (27. September und 4. Oktober) sowie Serbien (1. Oktober) zu tun.
Aus der FC-Jugend zum Leistungsträger in Mailand
Für Bisseck selbst dürfte die Nominierung eine besondere Genugtuung sein. Sein bislang einziges Spiel für Deutschland war im März 2025 das 3:3 gegen Italien im Viertelfinale der Nations League. Julian Nagelsmann, der Vorgänger von Klopp, hatte ihn im Anschluss nicht mehr nominiert.
Mittlerweile hat sich der 25-Jährige bei seinem Verein Inter Mailand als feste Größe etabliert. Das Fußballspielen lernte der 1,96 Meter große Abwehrrecke einst in der Jugend des 1. FC Köln. Über Umwege bei Holstein Kiel und Vereinen in den Niederlanden, Portugal und auch Dänemark landete er 2023 in der italienischen Modemetropole. Früher soll auch der FC Bayern seine Fühler nach ihm ausgestreckt haben.
Für seine Premiere als Bundestrainer plant Klopp offenbar mit einem besonders großen Aufgebot, um möglichst viele Spieler zu sichten. Das ließ DFB-Präsident Bernd Neuendorf bei „RTL/Sky“ durchblicken: „Er nimmt Spieler in den Blick, die vielleicht der eine oder andere von uns noch gar nicht so gesehen hat, auch durchaus schon in den U-Mannschaften. Deshalb redet er auch mit den Trainern: Wo gibt es Entwicklungspotenzial?“
Neuendorf, 65 Jahre alt, unterstrich, er wolle Klopp „nicht vorgreifen“, fügte aber hinzu, es würde ihn „nicht überraschen, wenn er mehr als 23 Spieler hätte“.
Zwar dürfen nur 20 Feldspieler und drei Keeper für den Kader am Spieltag benannt werden, doch Klopp wird voraussichtlich eine weitaus größere Gruppe zusammenziehen. Es kursieren sogar Gerüchte über die Idee eines A- und B-Teams, bei dem nach den zwei Auftaktspielen ein Personalwechsel stattfinden könnte. Das berichtet „sport.de“. (red)

