Trotz NominierungFC-Star El Mala fehlt beim Klopp-Start

Said El Mala jubelt mit Jan Thielmann.

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Said El Mala darf auf sein lang ersehntes Debüt in der deutschen Nationalmannschaft hoffen.

Said El Mala wurde von Jürgen Klopp für die deutsche Nationalmannschaft berufen. Der Superstar des 1. FC Köln stößt allerdings erst später zur DFB-Elf. 

Jetzt ist es Gewissheit! Said El Mala (20) wurde von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) für die deutsche Nationalmannschaft berufen – allerdings mit einer Einschränkung.

Der Superstar des 1. FC Köln wurde „nur“ für das Spiel gegen Serbien (1. Oktober) und das Rückspiel gegen Griechenland (4. Oktober) nominiert. Während er „viele Spieler persönlich getroffen hat“, informierte der Bundestrainer El Mala nach EXPRESS.de-Informationen telefonisch über seine Berufung.

El Mala reist vorher nicht zur U21

Für die Partie gegen die Niederlande in Amsterdam und das Hinspiel gegen Griechenland nominierte „Kloppo“ einen komplett anderen Kader. Die einzigen Ausnahmen bilden Jamal Musiala, Nico Schlotterbeck, Serge Gnabry, sowie Keeper Finn Dahmen, die über die gesamte Zeit beim Team bleiben.

Während Joshua Kimmich Kapitän in den ersten beiden Spielen sein wird, hat Klopp für die „El-Mala-Mannschaft“ noch keinen Spielführer bestimmt. „Keine Ahnung, am Ende wird irgendjemand die Binde tragen“, sagte er flapsig.

Anders als Tom Bischof vom FC Bayern wird El Mala vorher auch nicht zur U21 reisen. Der Kölner wird einfach später zur Nationalmannschaft dazustoßen und bis dahin weiter in Köln bleiben.

Für El Mala ist es die zweite DFB-Nominierung. Bereits im November 2025 berief Ex-Coach Julian Nagelsmann den FC-Star erstmals in den Kader der Nationalmannschaft. Zum Debüt reicht es für El Mala allerdings nicht, Nagelsmann strich ihn nach dem Spiel gegen Luxemburg und schickte ihn in die U21.

Insgesamt berief der Bundestrainer ein 44-köpfiges Aufgebot. Die ursprüngliche Liste umfasste sogar mehr als 60 Namen. „Die Zusammenstellung hat Spaß gemacht. Wir haben nicht geguckt, was wir nicht haben, sondern was wir haben. Man konnte nach der WM das Gefühl haben, dass der deutsche Fußball am Boden ist. In den vergangenen Wochen ist uns aber ganz, ganz viel Talent in die Augen gesprungen“, sagte ein sichtlich gut gelaunter Bundestrainer.

Beim Blick auf die Namen der jeweiligen Kader könnte man meinen, El Mala stehe eher in der B-Elf. Doch Klopp war es wichtig zu betonen, dass es für ihn keine „A- oder B-Mannschaft“ gibt. Er sagte: „Die Kader sind darauf ausgerichtet, dass es gut zusammenpasst von den Positionen und Charakteren her, von den jungen und erfahrenen Spielern.“

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