Ein kleiner Scherz mit riesigen Folgen! Jürgen Klopps Spruch über Nagelsmann sorgte für ein Beben. Jetzt redet sein Berater und guter Freund.
Klopp-Aussage ein „Desaster“Berater packt über Nagelsmann-Wirbel aus

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Klopp-Berater packt über „Noch“-Spruch aus.
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Ein Satz, der alles ins Rollen brachte! Während der WM im Sommer sagte Jürgen Klopp (59) als TV-Experte im Spaß neben Thomas Müller (37), dass noch Julian Nagelsmann (39) die Aufstellung mache. Die Folge: Ihm wurde sofort nachgesagt, er hätte es auf den Posten des damaligen DFB-Trainers abgesehen.
Sein enger Freund und Berater Marc Kosicke (55) spricht jetzt Klartext. Im Magazin „11Freunde“ nennt er die Bemerkung rückblickend ein „Desaster“.
Klopp bei Red Bull: Der Ruf als „Trainerkiller“
„Für mich war desaströs, dass der Eindruck entstand, als ob Jürgen den Job von Julian wollte und nur darauf wartet, dass was passiert. Dabei hatten wir andere Pläne“, wird Kosicke zitiert. Das berichtet „Sport.de“.
Kosicke legt die eigentlichen Absichten offen: Eine Übernahme des Trainerpostens war anscheinend erst für das Jahr 2028 geplant, wenn Nagelsmanns Kontrakt ausgelaufen wäre. Aber das sportliche Debakel bei der Weltmeisterschaft führte dazu, dass der DFB die Notbremse betätigte und Klopp anstelle von Nagelsmann holte.
Vor seiner DFB-Zeit war der 59-Jährige für circa eineinhalb Jahre der Fußball-Boss bei Red Bull. Sein Nachfolger ist Roger Schmidt. In dieser Phase handelte er sich den unschönen Spitznamen „Trainerkiller“ ein. Während seiner Verantwortung mussten bei den Vereinen des Konzerns gleich mehrere Coaches gehen. Darunter waren auch seine ehemaligen Kollegen aus Mainzer Tagen, Marco Rose bei RB Leipzig und Sandro Schwarz bei New York Red Bulls.
Doch Kosicke zeichnet ein komplett anderes Bild der Lage. Über das Duo sagte der Berater: „Sie denken vermutlich: Jürgen ist das große Arschloch, denn er hat uns abserviert. Dabei war er eigentlich der Trainerbeschützer und hat sie noch länger im Job gehalten, das haben sie aber leider gar nicht so gesehen“.
Der neue Posten beim DFB bringt auch weitere Veränderungen mit sich. Laut Kosicke sollen die vielen Werbeverträge und die ständige Medienpräsenz reduziert werden.
„Jürgen hat jetzt eine neue Rolle, und in der wird er am meisten zu sehen sein“, unterstrich der 55-jährige Berater, der vom DFB gemeinsam mit Klopp als externer Berater verpflichtet wurde. (red)
