Nicht nur er ist schlagfertigDFB-Sprecherin bringt Klopp zum Lachen

Jürgen Klopp guckt bei einer Pressekonferenz zur DFB-Pressesprecherin.

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Jürgen Klopp sorgte wieder einmal für eine humorvolle PK – und bekam dabei ungeplant Unterstützung.

Jürgen Klopp ist vor seinem Debüt als Bundestrainer in Plauderlaune. Aber für den Knaller-Moment des Abends sorgt eine andere Person am Podium.

Der große Moment ist da: Jürgen Klopp wird am Donnerstagabend (20.45 Uhr) sein Debüt als Coach des DFB-Teams geben. In Amsterdam geht es zum Start der Nations League gegen die Niederlande.

Schon bei der Medienrunde am Mittwoch präsentierte sich der 59-Jährige bestens gelaunt und parierte die Journalistenfragen mit seiner bekannten witzigen Art. Als ein Reporter wissen wollte, wer zwischen Philipp Treu und Josha Vagnoman die Position des Rechtsverteidigers besetzt, konterte er cool: „Können Sie schlafen, wenn Sie das heute Abend noch nicht wissen?“

Lautes Gelächter – auch Klopp muss grinsen

Die amüsante Atmosphäre blieb erhalten, als die Sprache auf die Kosten der neuen DFB-Trikots kam. Der Bundestrainer, der Neuling Bambasé Conté aus dem Kader für das Holland-Spiel gestrichen hat, räumte ein, sich nicht entsinnen zu können, wann er zuletzt für ein Shirt Geld ausgegeben hat. Sein ironisches Fazit brachte den Raum erneut zum Lachen: „Also jemand, der keine Ahnung hat, was ein Trikot kostet, soll sagen, was er glaubt, was das Trikot kosten sollte.“, so Klopp.

Doch für das wirkliche Highlight des Termins sorgte nicht der Bundestrainer selbst, sondern die Frau neben ihm: DFB-Sprecherin Franziska Wülle. Das berichtet „t-online“. Mitten in Klopps Überlegungen kam von ihm die Frage: „Wie lang ist die WM her? Knappe drei Monate. Nur zwei Monate?“

Ganz trocken erwiderte Wülle: „Unsere drei.“ Im Raum gab es schallendes Gelächter, selbst Klopp konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Der Grund für diesen sarkastischen Spruch: die bittere Pille der vergangenen WM, als die DFB-Elf schon im Sechzehntelfinale an Paraguay scheiterte. Das Abenteuer war für das deutsche Team daher bereits Ende Juni vorbei, was eben fast drei Monate her ist.

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Eben jene schmerzhafte WM-Erfahrung gilt es jetzt abzuhaken. Das Spiel gegen die niederländische Auswahl markiert den Auftakt, um wieder zur alten Form zu finden. Klopp ist sich bewusst: Der Umbruch im Nationalteam erfordert in erster Linie Geduld, Zeit und – wie die Medienrunde bewies – an passender Stelle auch eine gehörige Portion Witz. (red)