Die DFB-Truppe läuft am Donnerstagabend in Amsterdam in Schwarz auf. Hintergrund ist ein UEFA‑Verbot. Konkret ging es um zwei Dinge.
UEFA-VerbotDeshalb spielt die DFB-Elf beim Klopp-Debüt in Schwarz

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Bundestrainer Jürgen Klopp sprach auf der Pressekonferenz auch über das neue und letzte Adidas-Trikot des DFB.
Schwarz und neu statt grün und retro: Der kurzfristige Trikotwechsel der deutschen Nationalmannschaft für das Debüt des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp gegen die Niederlande am Donnerstagabend (20:45 Uhr/RTL) ist auf ein Verbot der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zurückzuführen!
Das DFB-Team wollte beim Nations-League-Auftakt am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Amsterdam gegen die Niederlande ursprünglich in den grünen Auswärtstrikots von 1990 auflaufen.
Klopp über letztes Adidas-Trikot: „Mir gefällt es sehr, sehr gut“
Doch aufgrund von Trikot- und Ausrüstungsbestimmungen (Kit Regulations) wurde dies nach Informationen des SID verboten. Zuvor hatte auch die Bild darüber berichtet.
Konkret ging es um zwei Dinge: Die Trikotärmel müssen frei bleiben, da dort Platz für das Nations-League-Emblem und das der UEFA-Stiftung sein muss. Außerdem muss die Trikotnummer der Spieler auch auf der Brust zu sehen sein.
Der viermalige Weltmeister spielt nun im letzten Trikot des langjährigen Ausrüsters, das eigentlich erst am 3. November vorgestellt werden sollte. „Mir gefällt es sehr, sehr gut, das ist absolut klassisch. Es ist wunderschön geworden“, sagte Klopp auf der DFB-Pressekonferenz am Mittwoch.
In einem Statement von Adidas hieß es: „Das schwarze Trikot mit dem Adidas Trefoil Logo zeichnet sich durch vertikale goldene Linien aus, die aus kleinen Rauten zusammengesetzt sind. Diese greifen die Designsprache der aktuellen Heim- und Auswärtstrikots auf und stehen symbolisch für die mehr als 24.000 Fußballvereine in Deutschland, welche das Fundament des deutschen Fußballs bilden.“
Fans reagierten unter dem Instagram-Post des DFB zunächst sehr positiv auf den neuen DFB-Look. „Absoluter Banger als letztes Trikot“, schreibt ein User und bekommt dafür jede Menge Likes verpasst. „Das bringt so viel Nostalgie hervor“, formuliert es ein anderer.
Nach 77 Jahren Partnerschaft wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) 2027 zum Adidas-Rivalen Nike wechseln, das US-Unternehmen bezahlt dafür angeblich 100 Millionen Euro pro Jahr. (red/sid)

