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Raus aus Komfortzone? Kimmich kämpft um seinen Kumpel Gnabry – Flick mit Ratschlag an Bayern-Star

Joshua Kimmich (links) und Serge Gnabry sind bei der Nations League dabei.

Verstehen sich auf und abseits des Platzes gut: Joshua Kimmich (l.) und Serge Gnabry (hier am 8. Oktober 2021) sind noch Vereins-Kollegen.

Die Zukunfts-Debatte um Serge Gnabry ist weiterhin Thema bei der Nationalmannschaft. Joshua Kimmich will seinen Freund beim FC Bayern behalten, Hansi Flick hat auch einen Ratschlag.

Wer kommt, wer geht, wer bleibt? Beim FC Bayern dominieren die Personalfragen weiterhin das Geschehen. Auch im Kreis der Nationalmannschaft sind bei acht nominierten Münchner Profis dies die bestimmenden Themen.

Serge Gnabry (26) hat das Angebot, seinen 2023 auslaufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, bislang noch nicht angenommen. Nachdem er sich selbst am Donnerstag nicht zu seinen Zukunftsplänen äußern wollte, hielt dafür sein bester Bayern-Kumpel Joshua Kimmich (27) am Freitag (3. Juni 2022) ein flammendes Plädoyer für eine Vertragsverlängerung.

Joshua Kimmich: Serge Gnabry ist mein bester Freund

„Das ist für mich ein spezielles und schwieriges Thema. Serge ist nicht nur auf dem Platz wichtig für mich. Er ist mein bester Freund. Deswegen hoffe ich natürlich aus persönlicher Sicht, dass er bleibt. Sportlich verstehen wir uns auf dem Platz gut, aber auch neben dem Platz“, sagte Kimmich über den Offensiv-Star.

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Kimmich, Leon Goretzka (27), Thomas Müller (32) und Manuel Neuer (36) haben ihre Verträge bei den Bayern unlängst verlängert. Jetzt liegt es an Gnabry. „Weil er so ein guter Freund von mir ist, ist es mir sehr, sehr wichtig, dass er eine Entscheidung für sich trifft, mit der er zufrieden ist. Diese Entscheidung muss er alleine treffen“, sagt Kimmich.

Seine Werbe-Rede pro München konnte sich jedenfalls hören lassen. „Er weiß, was er am FC Bayern hat, wie wichtig es auch ist, dass man jeden Tag in eine Truppe kommt, wo es Spaß macht, Fußball zu spielen. Bei uns hat er jedes Jahr die Chance, um alle Titel mitzuspielen, da hat er ein Umfeld, wo er sich wohlfühlt. Er muss entscheiden, was ihm wichtig ist. Egal wie die Entscheidung ausfällt, hoffe ich, dass er am Ende sagt, dass es die richtige war.“

Auch Hansi Flick (57) hat schon mit seinem Flügelflitzer über die Lage gesprochen. „Serge ist ein Spieler, der auf vielen Positionen vorne agieren kann. Er kann das Spiel sehr flexibel gestalten, ist gut im Eins-gegen-eins und im Abschluss“, lobt ihn der Bundestrainer. „Er war in den vergangenen Jahren in München immer der Spieler nach Robert Lewandowski, der die meisten Tore geschossen hat.“

Hansi Flick: Serge Gnabry geht es nicht nur ums Geld

Was rät ihm sein Ex-Vereinstrainer? „Er weiß schon, dass beim FC Bayern seine Buddys spielen. Er hat eine Mannschaft, in der er sich sehr wohlfühlt und weiß, was er am Verein hat. Manchmal ist es einfach ein Gefühl, bei dem nicht immer nur wirtschaftliche Dinge im Fokus stehen. Er fragt sich nun: Soll ich hier noch weitere vier Jahre machen oder doch mal aus der Komfortzone rausgehen? Das sind die Überlegungen, die er sich macht.“

Der Bundestrainer glaubt nicht, dass die Zahlen im neuen Vertragsangebot entscheidend sind. „Ich glaube nicht, dass es damit zu tun hat, dass er dort zu wenig Geld verdienen könnte. So kenne ich ihn nicht. Er reflektiert zu Recht, was seine Zukunft betrifft. Aber es hat noch lange nicht zu sagen, dass er nicht verlängert, ich glaube, das ist relativ offen. Ich wünsche mir natürlich schon, dass er bei einem Verein spielt, wo er seine Qualitäten ins Spiel bringen kann und sich noch weiter entwickeln und verbessern kann. Das gelingt am besten dort, wo man sich wohlfühlt.“

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