Stale Solbakken enttäuscht viele Fußball-Fans – darunter den Taktik-Moderator von MagentaTV.
Keinen Bock auf Deutschland?TV-Moderator schimpft über Ex-FC-Coach

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Stale Solbakken hat sich wenig Freunde unter Fans gemacht.

Mit diesem Schritt hat sich Stale Solbakken bei den Fußball-Fans alles andere als beliebt gemacht. Sie hatten sich auf einen echten Leckerbissen gefreut. Doch der ehemalige Trainer des 1. FC Köln hatte andere Pläne.
Beim Gruppenspiel Norwegen gegen Frankreich hatten alle auf einen echten Star-Auflauf gehofft. Vor allem das Stürmer-Duell Erling Haaland gegen Kylian Mbappé wurde mit Spannung erwartet. Doch der norwegische Nationaltrainer ließ das ausfallen, setzte stattdessen auf eine echte XXL-Rotation.
TV-Moderator: „Der Stale Solbakken hat mir den Stecker gezogen“
Solbakken ließ nicht nur den Superstar von Manchester City zunächst auf der Bank, sondern auch Arsenal-Profi Martin Ödegaard und zahlreiche weitere Stammkräfte.
MagentaTV-Moderator Jan Henkel wirkte in seiner Taktik-Analyse vor dem Spiel fast schon persönlich beleidigt. „Ich sag’s euch wirklich wie es ist: Der Stale Solbakken – ich hatte wirklich so einen Bock auf dieses Spiel – der hat mir echt so ein bisschen den Stecker gezogen.“
Henkel hatte unter anderem eine umfassende Analyse zum ehemaligen Dortmunder Haaland vorbereitet, doch die blieb ungesehen in der Schublade. „Wir hätten auch eine Haaland-Analyse. Die ist weltklasse, das macht Spaß, aber der spielt ja nicht.“ Stattdessen gab es eine Analyse der norwegischen Defensive, die aber ebenfalls personaltechnisch durcheinandergewürfelt wurde.
MagentaTV-Experte Jonas Hofmann fragte sich, was sich der Norwegen-Trainer „dabei gedacht hat. Wir haben im Vorlauf versucht, ausfindig zu machen: Wollen sie jemandem aus dem Weg gehen und wollen deshalb einfach nur Zweiter werden? Bin ich jetzt zu keinem schlüssigen Ergebnis gekommen, denn egal ob Erster oder Zweiter, du kriegst so oder so im Achtelfinale einen Brocken.“
Brisant: Der Erste der Gruppe würde bereits im Achtelfinale auf Deutschland treffen, sollten sich beide in der Runde der letzten 32 durchsetzen. Norwegen müsste gewinnen, um Gruppensieger zu werden. Wollte Solbakken, dessen Zeit in Köln wenig erfolgreich verlief, etwa Deutschland aus dem Weg gehen?
Die naheliegendere Erklärung, die Solbakken unmittelbar nach dem Sieg gegen den Senegal bereits angedeutet hatte: Er rotiert, damit seine Stars Kräfte sparen können. Legitim, aber für viele Fans am Freitagabend eben eine herbe Enttäuschung. „Das wäre heute mal echt ein schönes, brisantes Duell geworden“, so Leverkusen-Profi Hofmann.

