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Nach DFB-PleitePlötzlich WM-Frust: „Sage ich als Köln-Fan“

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Nach der Pleite gegen Ecuador sparen Fans der deutschen Nationalmannschaft nicht mit Kritik. Ein Blick in die sozialen Medien zeigt: Der Frust sitzt tief.

Das DFB-Team hat sich in East Rutherford beim 1:2 gegen Ecuador höchst wackelig, zum Teil planlos ergeben – und das ausgerechnet nach zwei überzeugenden Siegen zum Auftakt der XXL-Weltmeisterschaft.

Gonzalo Plata erzielte in der 77. Minute das entscheidende Tor, Manuel Neuer griff verdutzt ins Leere. Und damit kippte unter den deutschen Fans auch ein gutes Stück die zuletzt angeheizte WM-Stimmung nach den 7:1- und 2:1-Erfolgen gegen Curaçao und die Elfenbeinküste.

Top-Kommentar auf DFB-Account nach Pleite: „Hätte ich auch schlafen gehen können“

Die Reaktionen auf dem Instagram-Kanal des Deutschen Fußball-Bundes sind deutlich. Tausendfach schreiben sich Fans den Frust von der Seele. Ein User fasst es in wenigen Worten zusammen und heimst damit mehr Zuspruch ein als jeder andere Kommentar: „Hätte ich auch schlafen gehen können.“

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DFB-Elf: Wer sollte am Montag starten?

Bei der 1:2-Niederlage gegen Ecuador zeigte das DFB-Team über weite Strecken keine gute Leistung. Viele Fans fordern nun personelle Veränderungen für die K.O.-Phase. Was meint ihr? Sollte Bundestrainer Nagelsmann beim Sechzehntelfinale etwas verändern? Wer sollte am Montag auflaufen?

Das Leiden am DFB-Auftritt zieht sich durch sämtliche Kommentare. Ein Köln-Fan gibt sich humorvoll und betont, als solcher an schwierige Fußball-Momente gewöhnt zu sein – und auch er wird deutlich: „Schlechtestes Spiel, was ich dieses Jahr gesehen habe. Und das sage ich als Köln-Fan!!!“

Wenn man sich die Verunsicherung der deutschen Mannschaft gegen die beherzt anrennenden Ecuadorianer angesehen hat, sind Erinnerungen an die zurückliegende Saison des 1. FC Köln nicht weit hergeholt. Auch der FC vergeigte sein letztes Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Heidenheim mit 1:3, sah sich als Bundesligist bereits gerettet und nicht mehr in der Lage, die nötige Ernsthaftigkeit ins eigene Spiel zu wuchten.

Hinzu kommen Vergleiche zu 2018 und 2022 – Jahren, in denen die DFB-Elf früh im WM-Turnier scheiterte. „2018 und 2022 Flashbacks. Das war heute keine Mannschaft und die Körpersprache leider ebenfalls besorgniserregend“, schreibt ein Nutzer und trifft damit einen Nerv, den mehr als 6000 Likes bestätigen. Die mangelnde Leidenschaft sprechen mehrere User direkt an: „Einfach keiner hat Bock gehabt.“

Trotz der Niederlage beendete Deutschland die Gruppenphase als Tabellenführer und wartet in der K.-o.-Runde auf seinen Gegner. Ein Hoffnungsschimmer für viele Fans, die den Blick bereits nach vorne richten: „Kopf hoch, positiv bleiben – wir sind 1. in der Gruppe und lieber jetzt verlieren als bei den K.-o.-Spielen.“

Doch die lauter werdenden Forderungen nach Veränderungen überlagern solche Stimmen. Ein anderer fordert Nagelsmann zum Handeln auf, mit einer Idee, die zuletzt oft laut wurde: „Lass Undav einmal starten, damit wir vielleicht auch früher in Führung gehen.“

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