Nach dem emotionalen Frankfurt-Aus winkt jetzt das Mega-Angebot: Top-Klub Milan lockt mit drei Jahren Laufzeit!
Kaum weg, schon mit Italien-Gigant einig?Nur noch eine Hürde für Krösche-Wechsel

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Hat Markus Krösche nach der Freistellung von Eintracht Frankfurt bereits einen neuen Verein?
Kaum ist das emotionale Kapitel in Hessen beendet, bahnt sich für Markus Krösche (46) bereits die nächste große Station an. Am Montagabend (19. Oktober) sagte der erfolgreiche Funktionär bei den Adlerträgern offiziell Lebewohl, nachdem sein Aus nach dem 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Köln bekanntgegeben wurde.
Parallel laufen jedoch bereits Gespräche mit den Verantwortlichen eines anderen Klubs. Ein Transfer Richtung Südeuropa nimmt rasant Fahrt auf und steht womöglich unmittelbar vor dem Abschluss: Krösche zieht es zum italienischen Topklub AC Mailand.
Millionen-Klausel macht den Weg frei
Geht es nach dem Sportportal „Calcio Mercato“, herrscht beim Gehalt bereits völlige Klarheit. Demnach haben der 46-Jährige und die Lombarden sämtliche Gelddetails für ein Arbeitspapier über drei Spielzeiten festgezurrt. Damit rückt der endgültige Transfer des scheidenden Hessen-Machers ein gewaltiges Stück näher. Lediglich ein Detail bremst den Vollzug laut den Berichten noch aus: Über die finale Summe für die Freigabe herrscht zwischen den Vereinen bislang kein Konsens. Das berichtet „sportbild.de“.
Krösches Auftritt beim Abschied zeigte deutlich, wie tief die Verbindung zwischen dem Funktionär und den Hessen nach einem halben Jahrzehnt war. Während seines Rückzugs als Vorstandsmitglied flossen reichlich Tränen. Tiefe Seufzer waren im Raum zu hören, bevor zum Schluss gewaltiger Beifall aufbrandete.
Dennoch gibt es den Ex-Boss für den neuen Interessenten keineswegs zum Nulltarif. Weil das Arbeitspapier des Managers im Herzen Hessens eigentlich erst 2028 endet, pochen die Verantwortlichen auf eine finanzielle Entschädigung.
Einen Ausweg bietet jedoch eine spezielle Vereinbarung, über welche die „Bild“ vorab berichtete. Demzufolge existiert eine festgeschriebene Summe für den vorzeitigen Ausstieg, die sich im Rahmen von 3,5 bis 5 Millionen bewegt. Jetzt müssen die Italiener Farbe bekennen: Aktivieren sie schlichtweg diese Option, oder versuchen sie in direkten Gesprächen mit dem Bundesligisten, die Forderung noch zu drücken?
Welche Aufgabe auf den Deutschen in der Modemetropole wartet, steht hingegen längst fest. Beim taumelnden Traditionsverein soll er künftig den Posten als „Head of Football“ bekleiden. Das klare Ziel lautet, den gestrauchelten Top-Klub nach etlichen schwierigen Saisons wieder an die Spitze zu bringen.
Interesse aus der Lombardei gab es übrigens nicht zum ersten Mal. Schon während der vergangenen Sommerpause bemühte sich der Traditionsklub intensiv um die Dienste des Managers. Seinerzeit lehnte dieser aus Loyalität zu seinem damaligen Arbeitgeber allerdings noch ab. Jetzt deutet jedoch alles darauf hin, dass das Engagement im Süden tatsächlich klappt – lediglich das genaue Startdatum für seinen Dienstantritt bleibt im Moment noch ungeklärt. (red)
