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FC sucht Dallinga-ErsatzEx-Arsenal-Juwel und WM-Teilnehmer ins Spiel gebracht

Eddie Nketiah im Trikot des FC Arsenal gegen den 1. FC Köln.

Copyright: imago images/Shutterstock

Eddie Nketiah kam 2017 in der Europa League für Arsenal zu einem Kurzeinsatz gegen den FC.

Aktualisiert:

Der 1. FC Köln will im Winter nach den Verletzungen im Sturm nachlegen. Jetzt werden zwei neue Namen in den Raum geworfen.

Beim 1. FC Köln weht im Sturm momentan nicht mal mehr ein laues Lüftchen. In Thijs Dallinga (Kreuzband), Ragnar Ache und Imad Rondic (beide Muskel) fallen aktuell alle drei Mittelstürmer im Kader aus.

Gegen Gladbach (2:1) und in Frankfurt (0:1) sollten Marius Bülter und Said El Mala in vorderster Front für Furore sorgen, richtig nachlegen konnte Trainer René Wagner in der Abteilung Attacke nicht. Ein Dauerzustand kann und soll das am Geißbockheim aber nicht sein.

1. FC Köln sucht Sturm-Verstärkung

Ache kehrte immerhin am Montag zumindest teilintegriert ins Training zurück. Sein Pflichtspiel-Comeback wird aber frühestens im Laufe des Novembers erwartet. Bei Dallinga müssen die FC-Bosse befürchten, dass der Leihspieler des FC Bologna in dieser Saison gar nicht mehr zum Einsatz kommt (Kaufoption über zehn Millionen Euro wird deshalb nicht gezogen).

Und Rondic ist selbst im fitten Zustand nicht mehr als ein Ergänzungsspieler, auch wenn er zuletzt zum Einsatz kam und von Wagner gelobt wurde. In Bezug auf mögliche Winter-Verstärkungen sagte Kessler in Frankfurt: „Die Verletzungen sind natürlich ärgerlich für uns und wir sondieren den Markt. Das ist unsere Aufgabe.“

Zuletzt wurde bereits Leeds-Reservist und Ex-DFB-Kicker Lukas Nmecha (27) ins Spiel gebracht. Finanziell aber sehr unwahrscheinlich für den FC.

Die „Sport-Bild“ schmeißt jetzt zwei weitere Namen in den Raum. Die Zeitung nennt Callum Wilson (34) und Eddie Nketiah (27) als mögliche Gedankenspiele am Geißbockheim. Beide kommen bei ihren Klubs aktuell nicht mehr wirklich zum Zug.

Wilson (2022 WM-Teilnehmer mit England) wechselte im vergangenen Sommer von Absteiger West Ham United zum FC Brentford. Dort kommt er in der Premier League in der laufenden Saison aber nur auf mickrige 18 Einsatzminuten. Seine beste Zeit erlebte er zwischen 2014 und 2020 beim AFC Bournemouth mit 67 Toren und 28 Vorlagen in 187 Spielen.

Nketiah (ein Länderspiel für England) galt einst als großes Juwel beim FC Arsenal, konnte sich bei den Gunners allerdings nie richtig durchsetzen. In knapp sieben Jahren bei den Profis kommt er immerhin auf 168 Spiele (38 Tore und zehn Vorlagen).

2024 ging es für 30 Millionen Euro zu Crystal Palace. Dort kam er in seiner ersten Saison zwar auf 29 Einsätze, allerdings auch nur auf fünf Torbeteiligungen. In der vergangenen Spielzeit sammelte er verletzungsbedingt nur zwölf Einsätze (zwei Tore). Jetzt ist er wieder fit, stand bisher in zehn Pflichtspielen nur dreimal in der Startelf.

Callum Wilson im Pullover des FC Brentford.

Copyright: IMAGO/Every Second Media

Callum Wilson ist beim FC Brentford nur noch Reservist.

Der 27-Jährige hat sogar schon einmal im Rhein-Energie-Stadion gespielt! Im November 2017 wurde er in der Europa League bei der 0:1-Niederlage der Gunners gegen den FC sechs Minuten vor Schluss eingewechselt.

Wie Nmecha werden aber auch die beiden Engländer nur schwer bis unmöglich für den FC zu finanzieren sein. Wilsons Vertrag läuft 2027 aus. Sein Marktwert beträgt zwar nur noch vier Millionen Euro, allerdings soll er pro Saison auch ebenso viel verdienen.

Bei Nketiah schaut das Ganze sogar noch düsterer aus Kölner Sicht aus. Mit dem 27-Jährigen (Marktwert: 13 Millionen Euro) wäre ohnehin nur eine Leihe möglich, aber das Jahresgehalt von über sechs Millionen Euro liegt bei weitem nicht in FC-Reichweite. Viel mehr als reine Spekulation dürften beide Namen also nicht sein.

Zudem berichtet die „Sport Bild“ weiter, dass sich Geschäftsführer Thomas Kessler (40) und Kaderplaner Tim Steidten (47) auch auf den Reservebänken der großen Klubs der türkischen Süper Lig umschauen.

Weil die bekanntesten Vereine der Türkei in den vergangenen Jahren groß eingekauft haben, mussten andere Stars vermehrt auf der Bank Platz nehmen. Kessler und Steidten hoffen hier auf ein (Leih-)Schnäppchen.