Im Quartier der deutschen Nationalmannschaft in den USA kam es offenbar zu einem Hygieneproblem.
Ungeziefer im DFB-TeamhotelKakerlaken entdeckt? – Kammerjäger soll im Einsatz gewesen sein

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Deutschland, Trainingseinheit vor dem ersten WM-Spiel gegen Curaçao: Bundestrainer Julian Nagelsmann (r.) steht neben Assistenztrainer Benjamin Hübner (M.) und Standardspezialist Mads Buttgereit. (Archivbild)
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Im deutschen WM-Quartier in Winston-Salem (North Carolina) kam es während des Aufenthalts der Nationalmannschaft offenbar zu einem unerwarteten Zwischenfall. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, wurden im Team-Hotel wohl Kakerlaken entdeckt, woraufhin Schädlingsbekämpfer alarmiert werden mussten.
Das Vier-Sterne-Hotel „Graylyn Estate“ war vom DFB als Mannschaftsquartier ausgewählt worden und sollte während des Turniers als Rückzugsort dienen. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung traten die Probleme vor allem bei schwülwarmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit auf, wie sie in der Region im Sommer typisch sind.
WM 2026: Plötzlich Kakerlaken im Team-Quartier
Demnach kam es mehrfach zum Einsatz eines örtlichen Schädlingsbekämpfungsdienstes. Die Kammerjäger seien gezielt dann angerückt, wenn sich die Mannschaft nicht im Hotel befand, um den Ablauf des Teams nicht zu stören.

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Kakerlaken laufen häufig durch Abfälle, Abflüsse und andere keimreiche Bereiche und können dabei Bakterien wie Salmonellen oder E. coli auf Oberflächen und Lebensmittel übertragen. (Symbolbild)
Das Hotel und der Verband hätten parallel Maßnahmen ergriffen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Dazu zählten unter anderem die Reduzierung möglicher Feuchtigkeitsquellen und die konsequente Beseitigung von Nahrungsresten.
Das Quartier war im Vorfeld intern auch diskutiert worden, da es außerhalb anderer bevorzugter Standorte lag. Sportlich habe der Vorfall jedoch keine Auswirkungen auf den Aufenthalt der Mannschaft gehabt.
Kakerlaken gelten zwar nicht als klassisch gefährliche Tiere, können in Innenräumen aber dennoch ein hygienisches Problem darstellen. Sie bewegen sich häufig durch Abfälle, Abflüsse und andere keimreiche Bereiche und können dabei potenziell Bakterien wie Salmonellen oder E. coli auf Oberflächen sowie Lebensmittel übertragen.
Zudem können ihre Ausscheidungen und Häutungsreste bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen oder Asthma-Symptome auslösen. Bei größeren Populationen stellen sie daher in erster Linie ein Hygienerisiko in Gebäuden dar, weniger eine direkte Gefahr für den Menschen durch Bisse oder Giftstoffe. (jag)

