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„3 übrig gebliebenen Fans“Sanés Entschuldigung geht daneben – TV-Altmeister spottet

Leory Sané gestikuliert.

Copyright: Getty Images via AFP

Leory Sané hat bei den deutschen Fans keinen leichten Stand.

Aktualisiert:

Leroy Sané entschuldigt sich auf Englisch für die WM-Pleite und erntet dafür Hohn und Spott von TV-Legende Waldi.

Das frühe Aus der DFB-Elf bei der Weltmeisterschaft 2026 sitzt tief. Am Mittwochabend (1. Juli) meldete sich Leroy Sané zu Wort, um sich zu erklären. Doch der oft kritisierte Offensivspieler griff für seine Nachricht auf Instagram und X (ehemals Twitter) nicht auf seine deutsche Muttersprache zurück. Stattdessen wählte der Mann aus Gelsenkirchen Englisch.

Der 30 Jahre alte Fußballer von Galatasaray Istanbul formulierte es so: „We disappointed ourselves. But even more, we disappointed all of you who stood behind us every step of the way. Thank you for your support, in the stadium and back home. It hurts that we couldn’t give you more in return".

Sanés englische Worte sorgen für Wut im Netz

Die Nachricht provozierte umgehend eine Flut von Kommentaren. Während ein Teil der Nutzer die Geste als aufrichtig wertete, stieß die Sprachwahl bei den meisten auf heftige Kritik. Viele zeigten sich von der Entschuldigung schlichtweg irritiert.

Dass sich ein DFB-Akteur nach einem derart schwachen Turnier auf Englisch an die Fans in der Heimat richtet, konnten viele nicht nachvollziehen. Es wurden schnell Vorwürfe laut, es fehle ihm an Identifikation und an der nötigen Nähe zu den Leuten, die ihn unterstützen.

Reporter-Legende „Waldi“ mit spitzer Zunge

Besonders eine Reaktion stach heraus: die von Waldemar Hartmann. Die ehemlaige „Sportschau“-Reporter kommentierte auf X mit beißender Ironie: „Wollte Sané den drei übriggebliebenen Fans aus seiner Zeit bei Manchester City etwas erklären, weshalb er es auf Englisch versucht hat?“. Dieser Seitenhieb des TV-Veteranen saß und verbreitete sich rasant im Netz, wo er unzählige Male geteilt wurde.

Leroy Sanés schwaches Turnier in den USA

Der ehemalige ARD-Journalist, den viele nur als „Waldi“ kennen, war jahrzehntelang das Gesicht großer Sport-Events. Er begleitete für das Fernsehen unzählige Olympische Spiele sowie Welt- und Europameisterschaften im Fußball. Berühmt machte ihn aber vor allem ein denkwürdiges TV-Interview mit Rudi Völler aus dem Jahr 2003.

Sané zählt zur Spielergeneration um Kapitän Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Für dieses Trio war es die wiederholte verpasste Gelegenheit, bei einem großen Turnier zu überzeugen. Viele Stimmen fordern nun einen Rücktritt aus dem Nationalteam. Dazu trägt bei, dass Sané während des Turniers in den USA hauptsächlich mit technischen Mängeln und simplen Ballverlusten negativ in Erscheinung trat. (red)

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