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“Teil meiner Geschichte“Jugendsünde kostet Bundesliga-Profi die WM 2026

Cameron Puertas und Jakub Kaminski im Kampf um den Ball.

Copyright: IMAGO / Beautiful Sports

Cameron Puertas, hier im Spiel gegen den 1. FC Köln, muss die WM 2026 vor dem Fernseher verfolgen.

Ein Fehltritt in jungen Jahren macht die WM-Ambitionen von Werder Bremens Leih-Profi Cameron Puertas zunichte.

Keine Chance auf die Weltmeisterschaft! Die Hoffnung auf eine Teilnahme an der WM 2026 ist für Cameron Puertas (27) von Werder Bremen dahin.

Eigentlich wollte der Bundesliga-Profi für die Schweizer Nationalmannschaft spielen, aber eine Jugendsünde durchkreuzt diesen Plan. Jetzt bleibt für die Erfüllung des WM-Traums viel Geduld und die Hoffnung auf die Endrunde im Jahr 2030.

Puertas blickt trotzdem nach vorn

Puertas kam zwar in der Schweiz in Lausanne zur Welt, hat wegen seiner Abstammung jedoch ausschließlich die spanische Nationalität. Einer Einbürgerung steht allerdings ein altes Vergehen wegen „Fahrens ohne vorschriftsgemäße Zulassung“ aus dem Jahr 2019 im Weg.

In der Schweiz kann man sich erst ein Jahrzehnt nach einer rechtskräftigen Verurteilung einbürgern lassen. Ein Gesuch des Fußballers, diese Wartezeit zu verkürzen, blieb erfolglos. Obwohl seine Akte im Strafregister 2025 bereinigt worden sei, komme dies für die Weltmeisterschaft 2026 zu spät. Das berichtet der „Kicker“.

„Es ist sehr ärgerlich, aber ich kann es nicht mehr ändern und sehe es als Teil meiner Geschichte“, kommentierte der Profi die geplatzte Gelegenheit wegen der Jugendsünde zu Beginn seiner Karriere.

Er richtet seinen Fokus stattdessen auf die fernere Zukunft und eine mögliche Laufbahn im Trikot der Schweizer: „Ich hoffe, 2029 weiterhin fit genug zu sein, um dann noch die Chance zu haben, für die Schweiz an der WM 2030 teilzunehmen.“

Puertas, der im Sommer als Leihgabe vom saudischen Al-Qadsiah FC zu Werder Bremen stieß, hat sich dort einen Stammplatz erkämpft. Coach Daniel Thioune setzte ihn zuletzt fünfmal hintereinander von Beginn an ein. In der aktuellen Spielzeit war er bei 21 von 26 Partien dabei und lieferte beim 4:1-Erfolg über Union Berlin mit der Vorlage zum 2:1 durch Jens Stage seine erste Torbeteiligung.

Thioune äußert sich anerkennend über den Spieler: „Ich habe vom ersten Tag gesehen, wie sich der Junge mit allem, was er hat, reinhaut, sein Herz auf dem Platz lässt, unfassbar viele Meter geht, auch zurück. Und dabei noch ein guter Fußballer ist.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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