Bei Juventus Turin wurde er zu einem europäischen Topspieler. In seiner Jugend wurde er sowohl vom FC Bayern als auch vom DFB allerdings für nicht gut genug empfunden.
Bayern- und DFB-AbrechnungNationalspieler tritt nach: „Nie ihr Vertrauen gespürt“
Für Kenan Yildiz (20) läuft es bei Juventus Turin bombastisch, sein Marktwert soll bei über 70 Millionen Euro liegen.
Kaum zu glauben: Der in Regensburg zur Welt gekommene Stürmer hat eine lange Geschichte mit dem FC Bayern München – eine Zeit, die er am liebsten vergessen würde. Den Sprung zu den Profis hat er beim deutschen Branchenprimus nie geschafft.
Klare Kante auch gegen den DFB
Im Gespräch mit der „Corriere dello Sport“ lässt Yildiz kein gutes Haar an seinem früheren Verein. „Ich war elf Jahre dort und habe nie ihr Vertrauen gespürt; es gab immer jemanden, der besser war als ich“, lautet das vernichtende Urteil des türkischen Nationalkickers. Für ihn sei der Abschied deshalb einfach und sogar „selbstverständlich“ gewesen. Das berichtet „Sport Bild“.
Yildiz spielte ab 2012 für sämtliche Nachwuchsmannschaften der Bayern bis hoch zur U19. Aber nach mehr als einem Jahrzehnt zog er einen Schlussstrich. Im Sommer 2022 ging er ohne Ablöse zur „Alten Dame“ in die italienische Metropole Turin.
Dort gelang ihm der Durchbruch, er ist heute eine feste Größe im Team und konnte in 90 Partien der Serie A 19 Treffer erzielen. Zwei weitere Tore gelangen ihm in der Königsklasse.
Sein Durchbruch in Italien ist eine bittere Pille für die Verantwortlichen in München. Der Turiner Klub weiß, was er an seinem Juwel hat, und gab ihm prompt im Februar einen neuen Kontrakt, der bis Ende Juni 2030 läuft. Für seinen derzeitigen Verein hat er ausschließlich positives Feedback – ganz anders als für seine Jahre in Deutschland.
Aber nicht nur die Bayern kriegen eine verbale Watsche. „In Deutschland wurde ich als nicht gut genug angesehen, sie haben immer andere Spieler nominiert“, moniert Yildiz. Die logische Folge für ihn: „Deshalb habe ich mich für die türkische Nationalmannschaft entschieden.“
Inzwischen ist er dort mit 26 Einsätzen für sein Land und einem Stammplatz bei der Europameisterschaft 2024 eine feste Größe. Beißt man sich in München heute in den Hintern, dieses Talent so einfach haben gehen lassen? (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.


