Jürgen Klopp Zeitpunkt für Liverpool-Abschied verkündet – Job als Nationalcoach winkt

Jürgen Klopp klatscht nach dem Spiel des FC Liverpool bei Brighton & Hove Albion in Richtung seiner Fans.

Jürgen Klopp klatscht am 12. März 2022 nach dem Spiel des FC Liverpool bei Brighton & Hove Albion in Richtung der Fans. Die müssen sich ab 2024 an einen neuen Trainer gewöhnen.

Was hält die Zukunft für Jürgen Klopp bereit? 2024 soll für den Erfolgs-Coach beim FC Liverpool Schluss sein. Erste Spekulationen um seine nächste Herausforderung gibt es bereits.

Er ist der Marathon-Mann unter den Top-Trainern: Gerade einmal drei Stationen umfasst die inzwischen 20 Jahre andauernde Trainer-Karriere von Jürgen Klopp (54). Doch nach inzwischen knapp sieben Jahren beim FC Liverpool ist klar: Das Ende bei den Reds ist absehbar.

Schon Anfang März machte Klopp deutlich, dass er seine Zelte an der Anfield Road mit Ablauf seines Vertrags nach der Saison 2023/2024 endgültig abbrechen will. „Mein Plan ist, dass ich bis 2024 bleibe, und dann heißt es: vielen Dank!“, verkündete er damals trocken.

Kein Wunder, dass sich jetzt schon die Spekulationen um den womöglich letzten großen Klopp-Job ranken.

Jürgen Klopp tendiert offenbar zu Nationaltrainer-Job

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Laut „Sport Bild“ kommt nach Vereins-Stationen bei Mainz 05 (sieben Jahre), Borussia Dortmund (sieben Jahre) und dem FC Liverpool (seit 2015) kein vierter Klub infrage. Stattdessen tendiert Klopp für seine mögliche letzte Station zum Job als Nationaltrainer. Vorher will er allerdings eine längere und Ehefrau Ulla längst versprochene Pause einlegen.

Für die deutsche Nationalmannschaft, wo Klopp sich in der Vergangenheit bei diversen Umfragen immer wieder als Fan-Wunsch entpuppt hatte, ist er allerdings eher kein Thema. Allein dass Hansi Flick (57) erst vergangenes Jahr Joachim Löw (62) mit der Perspektive als Langzeit-Bundestrainer ablöste, lässt einen erneuten Wechsel beim DFB in weite Ferne rücken. Ob es zwischen Klopp und dem Verband dann überhaupt passen würde, steht noch mal auf einem anderen Blatt.

Jürgen Klopp künftig Nationalcoach in England?

Doch weil sich England in der bisherigen Zeit beim FC Liverpool zu einer zweiten Heimat mauserte, könnte Klopp womöglich die „Three Lions“ auf ihrer seit 1966 unerfüllten Titel-Mission anführen. Vor und nach dem WM-Titel im eigenen Land blieb die englische Nationalmannschaft stets ohne den ganz großen Wurf. Wer, wenn nicht Klopp verspricht hier die ersehnte Erlösung?

Anders als der DFB hat die englische FA auch schon Erfahrung mit ausländischen Trainern. Der Schwede Sven-Göran Eriksson (2001 bis 2006) und der Italiener Fabio Capello (2007 bis 2012) waren jeweils lange in Amt und Würden, schnitten bei ihren Turnier-Einsätzen jedoch nur mäßig ab.

Allerdings: Aktuell läuft es für England so gut, wie seit Jahren nicht. Mit Trainer Gareth Southgate (51) ging es trotz mäßig attraktiver Spielweise bei der WM 2018 bis ins Halbfinale, bei der EM 2021 schnupperte die Auswahl lange am Titel, unterlag Europameister Italien im Finale erst im Elfmeterschießen. Nur wenn es mit der Erfolgs-Quote des Ex-Nationalspielers (57 Einsätze) künftig rapide bergab geht oder er den umgekehrten Weg in den Vereinsfußball wagt, könnte es mit Klopp und den „Three Lions“ klappen. (bc)

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