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Iran droht mit AbbruchGericht bestätigt Verbot der historischen Oppositions-Flagge

Historische Iran-Flagge

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Die historische Iran-Flagge mit dem Löwen und der Sonne ist im WM-Stadion in Los Angeles verboten. (Archivbild)

Flaggen-Zoff bei WM! Iran droht mit Spielabbruch.

WM-Eklat in den USA! Unmittelbar vor dem Auftaktspiel des Iran gibt es massiven Ärger. Ein Gerichtsurteil liegt vor – und die iranische Regierung droht mit drastischen Konsequenzen.

Dem Weltfußballverband FIFA ist es gestattet, die historische iranische Flagge während der WM-Begegnungen in Inglewood bei Los Angeles zu untersagen. Ein Gericht in Los Angeles fällte diese Entscheidung kurz vor dem Anpfiff der Partie zwischen dem Iran und Neuseeland am Dienstag (Ortszeit), wie das Portal „The Athletic“ meldete.

Das Banner mit Löwe und Sonne wird als Zeichen des Widerstands gegen das Regime im Iran betrachtet. Geklagt hatte das „Institute for Voice of Liberty“, eine Organisation, die sich für Meinungsfreiheit starkmacht.

Gericht in L.A. gibt grünes Licht für Flaggen-Verbot

Der verantwortliche Richter Curtis A. Kin untermauerte das Urteil mit einer klaren Ansage. Das Recht auf freie Meinungsäußerung sei zwar «ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft ist. Sie ist jedoch nicht grenzenlos, etwa im Verhältnis zu privaten Akteuren auf privatem Eigentum, und wie frühere Entscheidungen gezeigt haben, kann sie in angemessener Weise reguliert werden.»

WM 2026 - Iran Pressekonferenz

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Irans Kapitän Taremi sprach vor dem Spiel gegen Neuseeland mit Journalisten auf einer Pressekonferenz.

Die iranische Führung hatte in den letzten Wochen wiederholt Druck auf die FIFA ausgeübt. Ihre Forderung: Bei den Matches darf ausschließlich die offizielle Flagge der Islamischen Republik wehen und es darf keine politischen Statements gegen das Team oder den Verband geben.

Teheran droht: Spielabbruch bei politischen Parolen

Nun wird sogar mit einem Abbruch des Spiels gedroht. «Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass die Verantwortlichen des Teams das Spiel abbrechen würden, sobald wir in den Stadien politische Parolen hören», ließ Sportminister Ahmed Donjamali verlauten.

Die Lage ist besonders angespannt, weil in Los Angeles die weltweit größte Gemeinschaft von Exil-Iranern zu Hause ist. Für den Spieltag war eine Protestaktion vor dem Stadion geplant.

Irans Spielführer Mehdi Taremi bemühte sich auf der Pressekonferenz vor dem Match um beschwichtigende Worte: «Wir spielen für alle Iraner. In jedem Land haben die Leute unterschiedliche Meinungen. Wir versuchen, Menschen zu vereinen. Jeder hat das Recht zu seiner eigenen Meinung und wir respektieren das, aber wir sind hier, um Freude zu bringen.» (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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