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Glööcklers hartes UrteilDesigner über DFB-Trikot: „Ein wunderbarer Schlafanzug“

Deniz Undav und Jonathan Tah

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Schlaf, Deniz, schlaf: Das DFB-Auswärtstriot erinnert Modedesigner Harald Glööckler an einen Schlafanzug. (Archivfoto)

Glööckler zerreißt DFB-Trikot: „Ein wunderbarer Schlafanzug“

Der Designer Harald Glööckler findet anerkennende Worte für das derzeitige Aufwärm-Shirt des deutschen Nationalteams und bezeichnete es als geglückt und couragiert. „Es ist eine gute Mischung des Designs zwischen Retro und Moderne“, äußerte der Mode-Guru gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Auch für das Heim-Dress des DFB hat er Lob übrig: „Edel, klassisch, schlicht.“

Allerdings ist bei einem bestimmten Jersey für den Designer Schluss mit lustig: dem Shirt für Auswärtsspiele. „Das spricht mich leider überhaupt gar nicht an“, lautet sein unmissverständliches Statement. Jegliche Verbindung zur Bundesrepublik und dem Ballsport sei für ihn nicht erkennbar.

„Ein wunderbarer Schlafanzug“

Nick Woltemade

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Für das Aufwärmtrikot des deutschen Teams gab es Lob von Harald Glööckler. (Archivfoto)

Der Modeschöpfer nimmt das Design schonungslos auseinander. „Die Farbe Blau steht normalerweise für Seriosität, wirkt harmonisch und beruhigend, und man bringt sie automatisch mit Meer und Wasser in Verbindung. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wo da die Verbindung zu Fußball und Kampfgeist und dem Willen zu siegen sein soll“, bemängelte er. Zusätzlich seien die weißen Tupfer ein Ärgernis: „Die sind völlig unnötig und stören das Bild.“

Sein Fazit, das für Wirbel sorgt, ist vernichtend: Das Jersey habe eine fast schon ermüdende Ausstrahlung. „Ein wunderbarer Schlafanzug.“ Und ausgerechnet mit diesem Look soll die Nationalelf ihr drittes Match in der Gruppenphase gegen Ecuador absolvieren.

Warum Glööckler das Argentinien-Trikot überzeugt

Ein positives Kontrastbeispiel ist für den Designer das Auswärts-Shirt der argentinischen Nationalelf. Dort würden die geschwungenen Muster beweisen, wie man Blautöne gestalterisch spannend umsetzen kann. Ebenso sei das herkömmliche Heim-Jersey Argentiniens mit den typischen blau-weißen Streifen „ein Volltreffer“. Man denke dabei direkt an die Legende Diego Maradona und somit an die erfolgreichste Phase des argentinischen Fußballsports.

Giuliano Simeone

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Herzlichen Glückwunsch, Giuliano Simeone: Harald Glööckler gefallen die argentinischen Auswärtstrikots sehr. (Archivfoto)

Sehnsucht nach den „guten alten Zeiten“

Für den Mode-Zar liegt hierin auch die Erklärung für den ungebrochenen Trend zu Retro-Designs in der Modewelt. Diese würden die Leute an glückliche Phasen erinnern. „Gerade in schwierigeren Zeiten sehnen sich die Menschen nach schönen Momenten und dem Gefühl von Geborgenheit und der Hoffnung, dass alles wieder gut wird. Dabei hilft die Erinnerung an die guten alten Zeiten.“

Zusätzlich würden viele Leute nach Leitfiguren und einem Gefühl von Gemeinschaft streben. Das ist für ihn ebenfalls eine bedeutende Ursache, weshalb Fußball-Shirts mittlerweile fest zum Alltagsbild gehören. Seine Haltung dazu ist eindeutig: „Dagegen ist nichts einzuwenden. Warum auch nicht? Wenn es ihnen Spaß macht und guttut – etwas, das Menschen guttut, hat noch nie jemandem geschadet.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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