Bundesliga-Stars an der Konsole Jogi-Kicker ist der König unter den Fortnite-Zockern

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Trymacs, Ömer Toprak, Kai Havertz, Julian Brandt (h.v.l.), Ismail Jakobs, Marco Reus, Jannis Brandt, Amar und Niklas Lomb (v.v.l.) vor dem Fortnite-Turnier in Köln.

Köln – Sie sind Nationalspieler, treten in der Champions League an und kennen in der Bundesliga Woche für Woche volle Stadien.

Wenn aber selbst bei diesen Profis der Puls in die Höhe schnellt, dann bewegen sie sich auf anderem Terrain. Am Mittwochabend traten 23 Fußballer zusammen mit Zocker-Profis zur „Mashup Competition“ an.

SportsTotal organisiert Fortnite-Turnier

Die Berater-Agentur SportsTotal hatte das Mega-Charity-Event organisiert. Für den guten Zweck machten insgesamt 100 Teilnehmer beim Survival-Spiel Fortnite an. Ein Viertel davon saß in Köln-Ossendorf, die anderen wählten sich online dazu.

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Das ganze wurde im Internet gestreamt. Der Aufbau der Bühne erinnerte an eine Mega-TV-Produktion. „Das ist hier wie bei Wetten, dass..?“, scherzte Geschäftsführer Dirk Hebel (47).

Kai Havertz, Marco Reus und Co. zockten an der Konsole

In der Runde, in der nur die Fußballer gegeneinander antraten, setzte sich am Ende Kai Havertz (20) gegen Marco Reus (30) durch. Der BVB-Profi war richtig erschöpft. „Das war heftiger als ein Spiel im Stadion. Du spürst den Druck und willst den Gegner unbedingt eliminieren.“

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Marco Reus zockt Fortnite, SportsTotal-Geschäftsführer Dirk Hebel schaut ihm über die Schulter.

Aber Havertz bewies, dass er nicht nur am Ball ein echter Könner ist. „Talent alleine reicht da nicht“, gestand der Nationalspieler. „Ich zocke schon relativ viel, das muss ich gestehen. Deshalb bin ich schon einer der Besseren. Allerdings zocke ich zu Hause mit mehr Selbstvertrauen. Hier, gegen die absoluten Nerds, da habe ich schon ein bisschen mehr Angst“.

Ömer Toprak (30), der den dritten Rang belegte, versuchte sich im Spiel zunächst lange in einer Mülltonne zu verstecken, ehe es auch ihn erwischte. Und Schalkes Mark Uth (28) versuchte sich erstmals überhaupt an Fortnite. „Das Spiel ist schon sehr schwer. Ehrlich gesagt habe ich es noch gar nicht richtig verstanden“.

Kein Wunder, dass den gesamten Turniersieg am Ende die Profi-Zocker unter sich ausmachten. Immerhin schaffte es Freiburgs David Nieland (20) auf Platz fünf mit seinem Team. „In erster Linie geht es sowieso um den Spaßfaktor“, sagte Julian Brandt (23).

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Julian Brandt vor der imposanten Bühne, auf der die „Mashup Competition“ stattfand.

Und der war hoch. In Leipzig hatte Nationalspieler Lukas Klostermann (23) seine Teamkollegen Timo Werner (23), Yussuf Poulsen (25) und Konrad Laimer (22) in die Wohnung geladen. Und so ging es bis kurz vor Mitternacht hoch her.

Bundesliga-Stars erspielten 277.000 Euro für guten Zweck

Viel wichtiger als der Zocker-Spaß war aber, dass SportsTotal am Ende die beeindruckende Spendensumme von 277.000 Euro bekanntgeben konnte. Marco Reus freute sich besonders.

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„Wir führen so ein privilegiertes Leben, anderen geht es viel schlechter. Und da können wir mit unserer Reichweite viel Gutes tun. Diese Veranstaltung macht mich schon stolz. Die Idee dazu ist schließlich erst vor acht Wochen entstanden.“ Und Berlins Niklas Stark (24) hofft, dass weitere Turniere für den guten Zweck folgen: „Das war hoffentlich erst der Startschuss“.

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