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„Genug ist genug“Dicker Zoff vor Frauen-WM: Nationalteam protestiert gegen eigenen Verband

Während der Nationalhymne protestieren die Nationalspielerinnen aus Kanada mit lila T-Shirts gegen ihren eigenen Verband.

Während der Nationalhymne protestierten die Nationalspielerinnen aus Kanada am Donnerstag (16. Februar 2023) gegen ihren eigenen Verband.

Dicke Luft vor der WM 2023 in Australien und Neuseeland: Kanada, das mit großen Ambitionen auf die Endrunde blickt, beschäftigt sich derzeit nicht nur mit sportlichen Aspekten, wie ein Spielerinnen-Protest deutlich machte.

Aus Protest gegen ihren eigenen Verband haben Kanadas Fußballerinnen vor dem Länderspiel gegen die USA am Donnerstag (16. Februar 2023) lila T-Shirts getragen.

Auf den Shirts, die die Olympiasiegerinnen um Kapitänin Christine Sinclair (39) beim Abspielen der Nationalhymnen anhatten, stand der Spruch „Genug ist genug“. Die US-Spielerinnen zeigten ihre Solidarität und hakten sich vor dem Anpfiff in einem großen Kreis mit ihren Gegenspielerinnen unter.

Frauenfußball: Zoff um Bezahlung in Kanada

Kanadas Fußballerinnen beklagen sich darüber, im vergangenen Jahr nicht bezahlt worden zu sein und vom Verband nicht gut gefördert zu werden. Einen ähnlichen Konflikt hatten die US-Kickerinnen in den vergangenen Jahren ausgetragen.

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Die USA gewannen die Partie beim SheBelieves Cup in Orlando 2:0. Das Turnier, an dem auch Brasilien und Japan teilnehmen, dient der Vorbereitung auf die WM im Sommer.

Kanadas Spielerinnen wollten ursprünglich alle Aktivitäten und das Training boykottieren, waren nach eigenen Angaben aber von ihrem Verband mit juristischen Konsequenzen bedroht worden und spielten deswegen unter Protest.

Kanada trifft am Sonntag in Nashville auf Brasilien. Die WM der Frauen findet vom 20. Juli bis 20. August in Australien und Neuseeland statt. Kanada zählt als Olympiasieger zu den Titel-Kandidaten. 

SheBelieves Cup: Marta-Comeback mit Vorlage

Im zweiten Spiel des SheBelieves Cups hat derweil die sechsmalige Weltfußballerin Marta (36) nach langer Verletzungspause ihr Comeback gefeiert – und direkt ihren Teil zum Sieg der brasilianischen Nationalmannschaft beigetragen.

Vier Minuten nach ihrer Einwechslung legte die 36-Jährige zum 1:0 gegen Japan durch Debinha (72.) vor. Marta hatte Ende März des vergangenen Jahres in einem Spiel ihres Klubs Orlando Pride eine Kreuzbandverletzung erlitten und den Rest der Saison verpasst. (dpa/sid)