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Traum-Kulisse vor Augen DFB-Frauen wollen im ersten Heimspiel nach EM-Hype abliefern

Deutschland bejubelt bei der Frauen-EM ein Tor gegen Frankreich.

Am 27. Juli 2022 jubelten die DFB-Frauen bei der EM gegen Frankreich. Am Freitag (7. Oktober) kommt es in Dresden zur Neuauflage des Duells.

Große Erwartungen vor dem ersten DFB-Heimspiel seit der Frauen-EM. Für die Auswahl von Martina Voss-Tecklenburg (54) geht es gegen Frankreich. Die Vorfreude war schon zu Wochenbeginn spürbar.

Erster Heim-Auftritt für die DFB-Frauen nach dem EM-Hype im Sommer. Vor dem Top-Duell gegen Frankreich am Freitag (7. Oktober 2022) sind die Erwartungen groß – beim Publikum und den Nationalspielerinnen.

Druck empfindet Alexandra Popp (31) bei dem Gedanken an ein volles Stadion dennoch nicht. Ganz im Gegenteil: Wenn die deutschen Fußballerinnen im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion auflaufen, herrscht bei der Nationalmannschaftskapitänin vor allem ein Gefühl: „Freude, den Hype mitgenommen zu haben.“

DFB-Frauen wie schon im EM-Halbfinale gegen Frankreich

Für die Neuauflage des EM-Halbfinals am Freitag gegen Frankreich (20.30 Uhr/ARD) sind bislang rund 24.000 Tickets verkauft, über das DFB-Ticketportal sind nur noch Stehplätze verfügbar. „Druck würde ich es nicht nennen“, sagte Popp. Aber den Vize-Europameisterinnen sei „bewusst, dass wir auch weiterhin abliefern müssen“. Allerdings sei „das auch unsere Erwartung an uns selbst, guten und erfolgreichen Fußball zu zeigen.“

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Auch Nationalmannschaftskollegin Giulia Gwinn (23) sprach von einer „riesigen Wertschätzung“. In der sächsischen Hauptstadt soll das Sommermärchen der DFB-Frauen weitergehen, bei der Europameisterschaft in England hatte die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg für Begeisterung gesorgt.

„Wir hoffen natürlich, dass wir das, was wir bei der EM erlebt haben, auch in Dresden erleben werden“, sagte Gwinn: „Wir freuen uns auf Deutschlandfahnen, auf Menschen, die mit unseren Trikots ins Stadion kommen.“

Frauen-Nationalteam selbstbewusst gegen Frankreich

Doch der Zuschauerzuspruch beim Länderspiel in Dresden soll nur der Anfang sein. Denn „wir hoffen auf Nachhaltigkeit“, sagte Popp: „Ich würde behaupten, dass die Zuschauerzahlen für sich sprechen, da sind wir auf einem guten Weg.“

Was den Ligabereich angehe, sei klar, „dass das nicht von heute auf morgen geht, ganze Strukturen zu ändern“, sagte die 31-Jährige: „Wir hoffen weiter, dass in der kommenden Zeit die nächsten Schritte gemacht werden.“

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Die Nationalmannschaft habe unterdessen auch einen gewissen Anspruch an sich selbst, meinte Gwinn, „dass diese Entwicklung, die wir angestoßen haben, nicht stagniert und wir mit unserem Fußball begeistern und die Leute ins Stadion holen“.

Begeistern wollen Popp und Co. auch am Freitag gegen Frankreich. In die Partie gehe die Mannschaft „voller Selbstbewusstsein“ und auch mit dem Gedanken, dass man die Französinnen im EM-Halbfinale „mit extremen Willen und Mentalität“ im Sommer besiegt habe, sagte Popp, die Deutschland beim 2:1 als Doppeltorschützin Ende Juli direkt ins Finale befördert hatte. Sie erwarte, dass der Gegner „aggressiver in das Spiel gehe, weil sie da noch eine kleine Rechnung offen haben“. (sid)

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