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Sport-Boss Allofs unter DruckFortuna noch immer ohne Sommer-Transfer: „Spüre die Unruhe“

Klaus Allofs und Daniel Thioune stehen nebeneinander.

Fortunas Fußball-Vorstand Klaus Allofs (l., hier im Juli 2022 mit Trainer Daniel Thioune) ist angesichts der noch fehlenden Sommerneuzugänge noch unbesorgt. 

Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf muss namhafte Abgänge verkraften und sie vor allem ersetzen. Bisher läuft es auf dem Transfermarkt allerdings schleppend. 

von Moritz Fuß (mofu)

In Düsseldorf schauen die Fans schon ein bisschen neidisch auf die Konkurrenz aus der 2. Bundesliga. Denn: Fortuna gehört zu den wenigen Vereinen, die bisher (7. Juni 2023) noch keinen echten Sommer-Neuzugang vorgestellt haben. Dabei braucht es in der Mannschaft von Chefcoach Daniel Thioune (48) dringend frischen Wind.

Nach dem Abgang von Top-Scorer Dawid Kownacki (26 – 16 Tore, 10 Vorlagen) und Kult-Stürmer Rouwen Hennings (35) klafft ein ordentliches Offensiv-Loch im Kader der Rot-Weißen. Die beiden Stürmer waren in der abgelaufenen Saison an insgesamt 36 Toren beteiligt. So mancher Fan sorgt sich nun, dass die Lücke, die Kownacki und Hennings hinterlassen, nicht rechtzeitig geschlossen wird.

Transfers bei Fortuna Düsseldorf: Klaus Allofs beruhigt die Fans 

Auch im Mittelfeld herrscht nach den Abgängen von Michal Karbownik (22) und Kwadwo Baah (20) Handlungsbedarf. Zumindest ist bei Karbwonik noch nicht das allerletzte Wort gesprochen. Der Leih-Spieler von Brighton & Hove Albion kehrt zunächst nach England zurück, hat dort aber aller Voraussicht nach keine Zukunft mehr. Viele Fans hoffen auf eine Rückkehr des Wirbelwinds. Die Kauf-Option in Höhe von etwa drei Millionen Euro konnte Fortuna aber erst einmal nicht ziehen.

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Den Frust der Anhänger nimmt auch Fortunas Vorstand für Fußball Klaus Allofs (66) wahr. „Ich spüre die Unruhe, wir würden auch gerne schneller voranschreiten. Aber es ist, wie es ist“, erklärte Allofs der „Rheinischen Post“. Der Sport-Vorstand versucht, zu beruhigen: „Wir geben unser Bestes, um unsere Ziele auch umzusetzen. Es gibt überhaupt keinen Grund, in Hektik zu verfallen.“

Fortuna Düsseldorf ist finanziell nach wie vor nicht auf Rosen gebettet, da sind Transfers mit Ablösesummen im sechsstelligen Bereich fast ausgeschlossen.

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Klaus Allofs und Co. müssen daher kreativ sein, was Neuzugänge angeht. „Es ist einfach kein Wunschkonzert, wir müssen mit unseren finanziellen Mitteln sorgsam haushalten. Wäre die Situation eine andere, hätten wir schon das ein oder andere machen können. Wir sind aber darauf angewiesen, dass es Lösungen sind, die smart und preisgünstig sind. Unsere Entscheidungen müssen sitzen“, veranschaulichte Allofs.

Seinen Worten muss Allofs dennoch langsam, aber sicher Taten folgen lassen. Der Transfermarkt in der zweiten Liga ist im Moment heiß umkämpft. Die Konkurrenz aus Hamburg, Berlin und Gelsenkirchen muss sich ebenfalls mit neuem und preiswertem Personal ausstatten.

Thioune und sein Team wollen in nicht einmal drei Wochen wieder in die Vorbereitung auf die kommende Saison starten. Bis dahin sollte Klarheit herrschen, wer das Team verstärken wird. Es bleibt also spannend.