WM-Hitzeschlacht: Forscher warnen vor Gesundheitsrisiko
Gefahr für die SpielerExperten warnen: FIFA-Hitzeschutz für WM ist „unzureichend“

Copyright: Sven Hoppe/dpa
Trinkpausen gehören bei der WM im Sommer zum Standard. (Archivbild)
WM-Hitzeschlacht: Forscher schlagen Alarm – Spieler „unzureichend“ geschützt!
Die kommende Fußball-WM entwickelt sich zur tickenden Zeitbombe. Ein Kollektiv von Top-Wissenschaftlern warnt die FIFA eindringlich: Die aktuellen Schutzkonzepte gegen die Hitze sind mangelhaft. Das könnte für die Profis auf dem Rasen ernste gesundheitliche Folgen haben.
In einem offenen Schreiben haben 20 internationale Experten aus den Feldern Gesundheit, Klima und Sportleistung den Fußball-Weltverband scharf attackiert. Ihr Vorwurf lautet: Die derzeitigen Hitzeschutz-Vorkehrungen für das Turnier im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko sind „unzureichend“.
Die Gesundheit der Athleten steht auf dem Spiel. Da die Richtlinien der FIFA nicht mit dem neuesten Stand der Wissenschaft mithalten, wären die Fußballer der Gefahr schwerwiegender gesundheitlicher Schäden ausgesetzt, so die dramatische Warnung der Forscher.
Experten warnen: In 14 Stadien drohen gefährliche Temperaturen
Hitze könnte bei der WM-Endrunde zu einem zentralen Problem werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass bei 14 der insgesamt 16 genutzten Arenen die Temperaturen bedenkliche Werte überschreiten könnten.
Sie fordern die FIFA daher auf, strengere Schutzmechanismen einzuführen. Dazu gehören längere Unterbrechungen zum Trinken sowie klarere Protokolle, um Spiele bei extremen Wetterlagen zu verzögern oder zu verlegen.
Reichen die FIFA-Maßnahmen aus?
Der Weltverband hat zwar bereits erste Vorkehrungen getroffen. So wurden für jede Halbzeit eines Spiels verbindliche Trinkpausen von drei Minuten Dauer eingeführt – ganz gleich, wie die Wetterbedingungen sind. Unter anderem werden bei allen Partien im Freien klimatisierte Bänke für den Betreuerstab und die Ersatzspieler bereitgestellt.
Diese Maßnahmen gehen den Experten aber bei weitem nicht weit genug. Ihre Forderungen sind unmissverständlich: Spiele bei Temperaturen von mehr als 28 Grad sollen verschoben werden, es soll Kühlpausen geben, die mindestens sechs Minuten andauern, und bessere Kühlungseinrichtungen für die Akteure. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
