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„Puls beginnt zu fliegen“Berliner Youtuber bei 600-km-Lauf durch das Death Valley am Limit

Arda Saatçi bei seinem Lauf

Copyright: Cameron Moon/Red Bull Content Pool/dpa

Saatçi will 600 Kilometer zurücklegen.

Sein irrer 600-km-Lauf durch die kalifornische Hölle.

Ein Mann, eine Mission, ein unfassbares Ziel! Der Berliner Arda Saatçi (28) will das Unmögliche schaffen: 600 Kilometer in gerade mal 96 Stunden rennen. Mitten in Kalifornien liefert er sich einen brutalen Kampf gegen Schmerz, Hitze und die Zeit, die ihm davonläuft.

Tausende kleben an den Bildschirmen und verfolgen seinen Kampf im Livestream. Sie jubeln ihm zu, sie leiden mit dem Sportler, der trotz der unfassbaren Anstrengung seine gute Laune nicht zu verlieren scheint. Seine Community ist riesig: Auf Youtube hat der Extremsportler schon rund 1,2 Millionen Fans – Tendenz stark steigend. Auch Stars der Szene sind beeindruckt. Influencer Marlon (fünf Millionen Follower) zollt ihm Respekt: „Du inspirierst mich“.

Proviant für 60.000 Kilokalorien

Doch diesen Kampf bestreitet er nicht allein. Ein ganzes Team unterstützt den jungen Berliner bei seinem Vorhaben. Begleitläufer sind im Schichtsystem im Einsatz, um ihn nicht aus den Augen zu lassen und alles zu filmen. Um seinen gepeinigten Körper kümmert sich ein Physiotherapeut, und für die mentale Stärke sorgen Freunde und Bekannte.

Um die nötige Energie zu haben, wurde vor dem Start massiv aufgestockt. Der Extremsportler versorgte sich mit einer gewaltigen Menge an Proviant. Seine Kalkulation: Während des Rennens wird sein Körper unglaubliche 60.000 Kilokalorien verbrauchen.

Hitze-Hölle Death Valley: „Scheiß auf die Zahlen“

Zu wenig Schlaf und die körperlichen Qualen sind das eine. Doch vor allem die extreme Hitze wird zur Tortur für den Läufer. Seine Route führt ihn mitten durch das berüchtigte Death Valley, das Tal des Todes.

Am Freitagnachmittag nach deutscher Zeit explodierte sein Puls förmlich und kletterte zeitweise auf über 160 Schläge pro Minute. „Mein Puls beginnt zu fliegen“, kommentierte der Sportler. Seine kämpferische Antwort darauf: „Scheiß auf die Zahlen.“ Zu diesem Zeitpunkt waren fast 70 Stunden vergangen und er hatte bereits rund 360 Kilometer geschafft.

Am Samstag war es dann so weit: Das Zeitfenster von 96 Stunden schloss sich. Es zeichnete sich ab, dass Arda Saatçi sein gestecktes Ziel von 600 Kilometern wohl nicht mehr schaffen würde. Ungeachtet dessen wird der Extremsportler am 15. Mai zurück in seiner Heimat Berlin erwartet. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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