Keeper-Wirbel auf Schalke Grammozis wirft Fährmann aus dem Tor

Der FC Schalke 04 jubelt über seinen Sieg beim SC Paderborn.

Da waren noch alle happy: Ralf Fährmann (l.) und Dimitrios Grammozis (r.) bei Schalkes Sieg in Paderborn am 12. September 2021.

Der FC Schalke 04 könnte beim FC Hansa Rostock mit einem neuen Torhüter antreten: Martin Fraisl soll Stammkeeper Ralf Fährmann ersetzen.

Gelsenkirchen. Beim FC Schalke 04 kündigt sich ein Torwartwechsel an. Wie die „Sport Bild“ berichtet, plant Trainer Dimitrios Grammozis (43) für das Auswärtsspiel bei Hansa Rostock (Samstag, 25. September, 20.30 Uhr, Sport1) mit Martin Fraisl (28) – und nicht mit der eigentlichen Nummer eins Ralf Fährmann (32).

Martin Fraisl vor Debüt für FC Schalke 04

Diese Nachricht soll einen Teil der Mannschaft am Freitagvormittag erreicht haben. Für Fraisl, der im Sommer von ADO Den Haag zu den Königsblauen gewechselt war, wäre es das Pflichtspiel-Debüt als Schalker.

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Dabei hatte S04 den Vetrag mit Fährmann noch im August bis 2025 verlängert – auch, um sein Gehalt über mehrere Jahre zu strecken. Bei der 1:2-Pleite gegen den Karlsruher SC sah der gebürtige Chemnitzer zuletzt aber nicht gut aus, patzte beim frühen Rückstand durch Kyoung-Rok Choi.

Torwart-Theater ist auf Schalke nichts Neues. In der Saison 2019/20 wechselten sich Alexander Nübel (24) und Markus Schubert (23) ab, im Abstiegsjahr dann Fährmann und Frederik Rönnow (29). Jetzt sollte endlich mal wieder Kontinuität einkehren. Schaut nun nicht mehr so aus…

Dimitrios Grammozis: „Einige Jungs haben nicht so performt“

Grammozis kritisierte in dieser Woche: „Einige Jungs haben nicht so performt, wie wir uns das gerne wünschen, das haben wir auch klar angesprochen in der Videoanalyse. Wir müssen von Beginn an viel wacher sein, wir hatten schon nach einer Minute einen Eckball gegen uns.“ Bei dem Fährmann dann patzte.

Mit der dritten Saison-Pleite rutschte Schalke auf Platz elf ab, hat in der extrem engen 2. Bundesliga aber nur drei Zähler Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Abwehrspieler Marcin Kaminski (29) fordert Geduld: „Ich denke wirklich, wir werden um den Aufstieg kämpfen und das auch schaffen. Wir dürfen nicht so viel darüber reden. Wir wissen alle, wie viel Qualität wir in der Mannschaft haben.“

In Rostock wartet am Samstagabend wohl ein heißes Duell: „Sie haben mit die meisten Gelben Karten kassiert (18, Ligahöchstwert mit SV Darmstadt, Anm. d. Red.). Das deutet auch auf eine Gangart hin, die zweikampfbetont ist“, weiß Trainer Grammozis. (mze)

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