„Dieser Mensch soll in Stuttgart bleiben“Rückkehr? Schalker Klub-Legende geht auf Horst Heldt los

Tomasz Hajto steht vor der Schalker Arena.

Tomasz Hajto steht am 7. Mai 2022 vor der Schalker Arena. Der frühere Schalke-Profi sorgt sich um seinen Ex-Klub.

Schalke im freien Fall! Eine königsblaue Klub-Legende macht sich Sorgen – und reagiert mit deutlichen Worten auf eine mögliche Rückkehr von Ex-Manager Horst Heldt.

von Klara Indernach (KI)

Tomasz Hajto (51) ist eine echte Klub-Legende des FC Schalke 04. Der Pole sorgt sich um seinen Ex-Klub, der in der 2. Bundesliga nach 14 Spieltagen auf Rang 16 in der Tabelle steht. Es droht der königsblaue Total-Absturz in die 3. Liga.

Der Pole, der mit 16 Gelben Karten in der Saison 1998/99 bis zum Jahr 2020 den Rekord für die meisten Verwarnungen in einer Bundesliga-Saison hielt, äußerte sich in einem Interview mit „RevierSport“ deutlich über die Schalker Krise.

„Unfassbar! Wenn ich das lese, dann gehe ich kaputt“

Dabei knöpfte sich Hajto besonders eine Person vor, die gar nicht in Amt und Würden bei den Gelsenkirchenern ist: Schalkes Ex-Manager Horst Heldt (53), von 2010 bis 2016, bei Schalke im Vorstand und bei den Königsblauen für Transfers verantwortlich war.

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Eine mögliche Rückkehr Heldts, der zuletzt von 2019 bis 2021 als Geschäftsführer Sport beim 1. FC Köln unter Vertrag stand, in die Veltins-Arena, bringt den Polen auf die Palme. Über das Rückkehr-Szenario wird seit Wochen spekuliert.

„Unfassbar! Wenn ich das lese, dann gehe ich kaputt. Dieser Mensch soll einfach in Stuttgart bleiben. Er war als Spieler und Manager einfach schlecht. Er hat schon dazu beigetragen, warum es auf Schalke schlecht läuft und soll einfach wegbleiben.“

Hajto, der von 2000 bis 2004 für Schalke spielte und dabei 141 Spiele (neun Tore, elf Vorlagen und 60 Gelbe Karten) absolvierte, betont die Notwendigkeit von Veränderungen im Verein. Er schlägt vor, dass Personen wie Marc Wilmots (54), die den Verein lieben und verstehen, eine Schlüsselrolle übernehmen sollten.

In dem Interview spricht Hajto auch über die allgemeine Situation bei Schalke. Er kritisiert die Inkompetenz innerhalb des Vereins und erwähnt eine persönliche Episode, in der er dem Sportdirektor Andre Hechelmann (39) den polnischen Meistertrainer Marek Papszun (49) vorgeschlagen hatte, ohne dass daraus Konsequenzen folgten. Stattdessen verpflichtete Schalke Anfang Oktober den Belgier Karel Geraerts (41) als neuen Coach.

Hajto, der seine Spiele für Schalke aus seiner polnischen Heimat Maków Podhalanski verfolgt, zeigt sich tief enttäuscht und verärgert über die aktuelle Lage des Vereins.

Zusätzlich zu seiner Kritik an Heldt und der Vereinsführung äußert Hajto auch seine Meinung zur Mannschaft und fordert mehr Engagement von Gerald Asamoah (45). Er vermisst ein starkes Wir-Gefühl im Verein, das unter Führungspersönlichkeiten wie Rudi Assauer einst präsent war.

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Trotz der momentan schwierigen Lage des Vereins glaubt Hajto nicht an einen Abstieg Schalkes in die 3. Liga und wünscht sich, dass der Verein wieder den Respekt erhält, den er verdient.

Dieser Text wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und von der Redaktion (Denis Canalp) bearbeitet und geprüft. Mehr zu unseren Regeln im Umgang mit KI gibt es hier.