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Fast wie in KölnBitteres Déja-vu: Wieder Blut-Crash bei Schalke

Robin Gosens wird von zwei Mitspielern gestützt, im Hintergrund sitzt Loris Karius.

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

Robin Gosens musste von Mitspielern gestützt werden.

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Erneut verletzten sich zwei Schalke-Profis bei einem Zusammenprall. Wieder mit dabei: Robin Gosens.

Wie viel Pech kann man haben? Das dürften sich derzeit die Fans und Verantwortlichen des FC Schalke 04 fragen. Und einer ganz besonders: Robin Gosens.

Denn zum Abschluss des 9. Bundesliga-Spieltags passierte den diesmal in grasgrünen Trikots angetretenen Königsblauen im Spiel bei der TSG Hoffenheim ein ähnliches Unglück wie vor gut zwei Wochen in Köln.

Stadion nach Zusammenstoß mucksmäuschenstill

Damals waren Gosens und Soufiane El-Faouzi nach einem Schubser von Said El Mala mit den Köpfen aneinandergerasselt. Beide mussten danach erstmal pausieren. Unter der Woche stiegen sie wieder ins Training ein und standen beide in der Startelf.

Doch Gosens droht nun schon wieder die nächste Zwangspause. Der Abwehrspieler war erneut mit einem Teamkollegen zusammengestoßen. Er prallte mit Torwart Loris Karius zusammen, der einen Ball im Nachfassen parieren wollte, den Gosens im selben Moment per Grätsche aus der Gefahrenzone bringen wollte.

Beide blieben danach liegen. Hoffenheimer und Schalker winkten gleichermaßen hektisch die Betreuer herbei. Im Stadion wurde es mucksmäuschenstill. Als Erstes stand Gosens wieder. Allerdings nur mit Hilfe zweier Mitspieler, die den dick am Knie bandagierten Profi beim Gang Richtung Kabine stützen mussten.

Auch Karius rappelte sich zur Erleichterung aller wieder auf, hatte aber eine blutige Nase. Für ihn ging es ebenfalls nicht weiter. Der bislang so starke Rückhalt, der allerdings beim 1:0 der Hoffenheimer durch Asllani (10.) grob gepatzt hatte, wurde durch Kevin Müller ersetzt. Für Gosens kam Vitalie Becker.

Schalke lief zu diesem Zeitpunkt einem 0:2-Rückstand hinterher. Der Ex-Kölner Tim Lemperle (26.) hatte die TSG-Führung bereits im ersten Durchgang ausgebaut. Der Aufsteiger steckte aber nicht auf und erspielte sich nach dem Schock zahlreiche Chancen. In der 81. Minute gelang Junior Adamu (81.) der Anschlusstreffer. Doch zu etwas Zählbarem reichte es nicht mehr – und Schalke dürfte angesichts des Déja-vu-Crashs mit dem Schicksal hadern.