Der 1. FC Köln hat die Stürmer-Seuche. Auch gegen Leverkusen musste ein Spieler weiter geschont werden. So geht es jetzt weiter.
Kölns Sturm-SeucheNicht im Kader: So steht es um FC-Angreifer Ache

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Ragnar Ache (1.FC Köln) hat zuletzt fünf Spiele verpasst.
Der 1. FC Köln hat aktuell ein großes Sturmproblem! Mit Thijs Dallinga (Kreuzband-Operation) und Imad Rondic (Muskelverletzung) sind zwei Mittelstürmer noch außer Gefecht. Und auch Ragnar Ache stand nicht im Kader für das Derby gegen Bayer Leverkusen (Sonntag, 8. November 2026, 15.30 Uhr, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de).
Der 28-jährige Profi hatte zuletzt wieder voll mit der Mannschaft trainiert. Doch Trainer René Wagner war mit Blick auf die noch lange Saison das Risiko noch zu groß. So strich er Ache aus dem Aufgebot.
Ache soll in der Länderspielpause weiter aufgebaut werden
Der Mittelstürmer soll jetzt in der anstehenden Länderspielpause vernünftig aufgebaut werden, nachdem er zuletzt eine volle Trainingswoche mit dem Team absolvieren konnte. Im Interview bei DAZN erklärte Wagner die Entscheidung.
„Der Grund ist, dass Ragnar Ache für uns die nächsten Wochen viel zu wichtig ist“, so Wagner über die Vorsichtsmaßnahme: „Der Spieler weiß ganz genau, dass er für uns einen großen Anteil haben wird, die nächsten Spiele, dass wir erfolgreich sein können. Das war mir diesen Millimeter zu früh. Ich wollte heute nichts riskieren. Das war auch ein bisschen eine Bauchentscheidung.“
Unter der Woche sagte Wagner über Ache: „Ragy ist zunächst noch kein Startelfkandidat. Nach seiner Verletzung ist es normal, dass man nicht direkt nach dem ersten richtigen Mannschaftstraining in die Startelf rutscht. Wir müssen darauf achten, dass wir beim Aufbau mit ihm sauber bleiben. Er ist auf jeden Fall in dem Zustand, dass er auch im Spiel eine Option sein kann. Er kann auf jeden Fall reinkommen und dann auch einen Impact auf das Spiel haben.“
Doch letztlich entschied man sich gegen Ache im Kader. Wagner wählte folgende Startformation gegen die Werkself: Schwäbe – Sebulonsen, Schmied, Simpson-Pusey, Sosa – Krauß, Okon-Engstler – Maina, Moore – Bülter, S. El Mala.
Auf der Bank saßen zunächst: Zieler (Tor), Castro-Montes, Lochoshvili, Mensah, Heskey, Johannesson, Thielmann, M. El Mala, Waldschmidt.
Wenn Ache dabei gewesen wäre, hätte Wagner sich wohl zwischen Thielmann, Heskey oder Waldschmidt als Streichkandidaten entscheiden müssen. Im Sturm ruhen jetzt die Hoffnungen auf Malek El Mala als einzigem Mittelstürmer im Kader.
Ache kommt in dieser Saison jedenfalls bislang nicht in Schwung. In vier Bundesligaspielen kam er auf 192 Einsatzminuten. Er traf nur gegen Hamburg beim 1:2. Eine Partie über 90 Minuten konnte Ache noch nicht absolvieren. Gegen Werder Bremen und den HSV stand er jeweils nur 26 Minuten auf dem Feld.
Wegen einer Muskelverletzung und den Nachwehen der Verletzung hat Ache schon fünf Spiele verpasst. Die Hoffnung ist groß, dass der bullige Angreifer bald wieder zu einem festen Faktor in der FC-Offensive wird. Nach der Länderspielpause muss der FC am Freitagabend (20. November, 20.30 Uhr) beim FC Bayern München antreten.
