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Schalke erlebt Debakel Heim-Demütigung gegen Werder: Dämpfer für Königsblau im Aufstiegskampf

Dominick Drexler im Zweikampf mit Felix Agu

Heim-Klatsche für den FC Schalke 04 und Dominick Drexler (l.): Gegen den SV Werder Bremen mit Felix Agu unterlagen die Königsblauen am Samstag (23. April 2022) klar mit 1:4.

Aufstiegs-Kracher in der 2. Bundesliga: Der FC Schalke 04 musste am Samstag die Tabellenführung an Verfolger Werder Bremen abgeben. Im direkten Duell erlebten die Königsblauen ein 1:4-Heimdebakel.

Jetzt wird's so richtig kribbelig im Kampf um die Bundesliga-Rückkehr! Im rasanten Duell der Zweitliga-Spitzenteams Schalke und Bremen jubelte am Samstag (23. April 2022) der neue Tabellenführer. 4:1 triumphierten die Norddeutschen in Gelsenkirchen, verpassten den Schalkern eine echte Heim-Demütigung – und nahmen dem bisherigen Primus obendrein den Platz an der Sonne weg. Grün-Weiß im Jubel-Rausch!

Für die Bremer um Coach Ole Werner (33) waren es zudem die erhofften drei Big Points im Aufstiegskampf, in den verbleibenden drei Partien hat Werder (57 Punkte) als neuer Tabellenführer nun alles in eigener Hand.

Schalke wiederum ist mit einem Zähler Rückstand zwar weiter dabei im Kampf ums königsblaue Erstliga-Comeback. Doch schon im Top-Spiel am Abend könnte der Drittplatzierte FC St. Pauli mit einem Sieg gegen den Vierten Darmstadt nach Punkten gleichziehen.

2. Bundesliga: FC Schalke 04 gibt Tabellenführung an Werder Bremen ab

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Wer fürs Hit-Duell der beiden Top-Teams mit einer anfänglichen Abtastphase gerechnet hatte, sah sich jäh getäuscht: Vor 62.271 Fans in der erstmals seit zwei Jahren wieder ausverkauften Gelsenkirchener Arena ging es vom Start weg rassig und rasant zu: Und Werder Bremen schockte die Gastgeber direkt in der Anfangsphase: Ilia Gruev (21) schaltete nach einer Ecke am schnellsten und köpfte eine verunglückte Abwehr des Schalker Schlussmanns Martin Fraisl (28) in die Maschen. 1:0 für Bremen nach nur neun Minuten!

Niclas Füllkrug feiert sein Tor mit den Teamkollegen des SV Werder Bremen

Riesen-Jubel bei Werder Bremen: Die Norddeutschen feierten am Samstag (23. April 2022) in der 2. Bundesliga beim FC Schalke 04 einen Kantersieg. Hier jubelt Torschütze Niclas Füllkrug (M.) mit seinen Teamkollegen über sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:0.

Und es sollte für Coach Mike Büskens (54) und seine Schalker noch schlimmer kommen. Wieder führte Werder eine Ecke kurz aus, wieder segelte eine Hereingabe in den Strafraum – und Niclas Füllkrug (29) sorgte per Flugkopfball fürs 2:0. Nicht nur sportlich ein echter Dämpfer, auch auf den Rängen war beim Schalker Anhang von Party-Stimmung plötzlich keine Spur mehr – zumal S04-Torjäger Simon Terodde (34) noch eine Mega-Möglichkeit zum zwischenzeitlichen 1:1 frei stehend vor dem Bremer Kasten verballerte (21.).

Nach dem Seitenwechsel agierte Werder weiter wach – und kam fast zum nächsten Treffer: Marvin Ducksch (28) setzte einen frechen Freistoß aber nur an den Pfosten (48.). Augenblicke später war es allerdings so weit: Schalke bekam die Pille nicht geklärt, Füllkrug bediente Ducksch – peng! Das Bremer 3:0 war perfekt (51.).

Und Bremen spielte sich nun in einen Rausch: Abermals Ducksch zog einfach mal außerhalb des Sechzehners ab – und sein abgefälschter Versuch schlug zum 4:0 für Werder in den Maschen ein (53.). Spätestens jetzt war das Schalker Heim-Fiasko amtlich. Teroddes 25. Saisontor kurz vor Schluss war nur noch Ergebnis-Kosmetik (88.).

Klatsche für FC Schalke 04: War „Heim-Schreck“ Deniz Aytekin schuld?

Kuriose Randnotiz: Referee Deniz Aytekin (43), der den Zweitliga-Kracher pfiff, erarbeitet sich aktuell den Ruf als „Heim-Schreck“: Aytekin leitete vor einer Woche das Rheinland-Derby Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln (1:3). Halbzeit-Stand am 16. April: 3:0 für die Gäste aus Köln. Unter der Woche pfiff er dann das DFB-Pokalhalbfinale Hamburger SV gegen den SC Freiburg (1:3). Halbzeit-Stand am Dienstag (21. April): 3:0 für Freiburg.

Nun das Schalker Debakel gegen Werder, in dem der Drops nach nicht einmal einer Stunde gelutscht war. Es wäre wenig verwunderlich, wenn der eine oder andere Klub am kommenden Spieltag auf Aytekins Dienste lieber verzichten würde...

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