Schalke-Schneider schockiert: Situation alarmierend! Erstmal wettbewerbsfähig werden!

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Nach Manuel Baums Fehlstart beim FC Schalke 04 beschrieb Sportvorstand Jochen Schneider, hier beim Spiel in Leipzig am 3. Oktober, die Situation als alarmierend.

Gelsenkirchen – Auf Gelsenkirchen hat schon lange niemand mehr etwas zu lachen. Nachdem Ex-Coach David Wagner (48) die lang ersehnte Wende nicht erzwingen konnte, war der Abschied besiegelt.

Sein Nachfolger Manuel Baum (41) fand vor allem eins vor – einen gewaltigen Scherbenhaufen, viele traurige Gesichter und mit mittlerweile 19 sieglosen Spielen am Stück, die längste Negativ-Serie der Vereinsgeschichte.

Manuel Baums Bundesliga-Debüt für die Königsblauen endete für den Neu-S04-Coach in einem denkwürdigen 4:0-Debakel gegen RB Leipzig.

Sportvorstand Jochen Schneider (50) versuchte dem 41-Jährigen nun im Sport-Talk „Sky90“ den Rücken zu stärken.

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FC Schalke 04: Sportvorstand Schneider stellt sich vor Manuel Baum

Schneider hat nach dem verheerenden Saisonstart eine ernüchternde Zustandsbeschreibung des FC Schalke 04 abgegeben. „Es tut weh, wie wir in den letzten Wochen und Monaten gespielt haben. Die Situation ist seit Januar alarmierend“, sagte Schneider am Sonntag. „Es geht für uns erst mal darum, wettbewerbsfähig zu werden und Union Berlin im nächsten Spiel Paroli bieten zu können“.

Die aktuelle Situation nach drei Spielen mit null Punkten und 1:15-Toren habe „mit der Birne zu tun. Diese Blockaden müssen wir lösen.“

Beim 0:4 beim Debüt des neuen Coaches Manuel Baum am Samstag bei RB Leipzig habe Schalke „in allen Belangen zu wenig“ geboten, sagte der 50-Jährige. „Aber drei Tage Training sind nicht viel. Und der Gegner war in unserer Situation zu stark.“

Ob von Baums Erfolg auch seine eigene Zukunft abhängt, wollte der Sportvorstand nicht beurteilen: „Das weiß ich nicht. Das muss der Aufsichtsrat entscheiden.“ Und auch, ob er den Wechsel nach Gelsenkirchen im März 2019 bereue, beantwortete Schneider ein wenig umschreibend: „Wenn ich die Situation zu kritisch gesehen hätte, hätte ich nicht herkommen dürfen. Aber natürlich habe ich mir manches anders vorgestellt.“ 

FC Schalke 04: Ralf Rangnick war „keine Alternative“

Ralf Rangnick (62) war bei der jüngsten Trainersuche der Schalker „keine Alternative“. „Weil ich weiß, welche Ideen er im Kopf hat“, ergänzte Schneider - und diese lassen sich mit in der finanziell höchst angespannten Lage bei den Königsblauen nicht vereinbaren. 

Rangnick hatte nach der Entlassung von David Wagner ein drittes Engagement bei Schalke zumindest nicht ausgeschlossen. „Wenn ich sagen würde, Schalke interessiert mich überhaupt nicht, dann würde ich lügen“, hatte der 62-Jährige gesagt. (dpa)

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