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Spielzeit unter WagnerSo stehen die Chancen der FC-Talente

David Fürst im Spiel gegen Real Sociedad San Sebastián

Copyright: IMAGO/STEINSIEK.CH

David Fürst betrieb gegen Real Sociedad San Sebastián auf der großen Bühne Eigenwerbung.

Die FC-Talente hinterlassen in der Vorbereitung durchweg einen guten Eindruck. Doch wer von den Youngstern schafft den Durchbruch?

Der 1. FC Köln ist in die fünfte Woche der Vorbereitung eingestiegen – zur Erleichterung aller anwesenden Fans MIT Said El Mala.

Doch zwei Wochen vor dem Pokal-Auftakt bei den Würzburger Kickers weist der Kader von René Wagner noch erhebliche Lücken auf. Der FC braucht weiterhin einen adäquaten Sturm-Ersatz für Ragnar Ache. Mit der Verletzungsgeschichte des Angreifers wäre es schlichtweg fahrlässig, wenn man keinen zweiten echten Neuner verpflichten würde.

Transfers lassen auf sich warten – Youngster springen in die Bresche

Als Königstransfer muss ein neuer Sechser her. Gesucht wird ein Ankerspieler, der Erfahrung und Führungsstärke mitbringt. Dabei führt die heißeste Spur aktuell zu Rani Khedira von Union Berlin. Dazu braucht es mindestens noch einen neuen Spielmacher und einen zweiten Linksverteidiger als Backup für Gideon Mensah.

Die vielen Vakanzen sind aber gleichzeitig die Chance für die Jugend. Denn in Abwesenheit der fehlenden Puzzleteile durften sich in den vergangenen Wochen die Talente David Fürst (19), Nilas Yacobi (19), Jonathan Friemel (19), Maik Afri Akumu (18), Patrik Kristal (18) und Kristiyan Irmiev (19) sechs Talente aus dem eigenen Stall beweisen.

Dabei hinterließen die sechs Jung-Profis durch die Bank weg gute Eindrücke. Beim 2:1-Testsieg gegen Real Sociedad San Sebastián konnte sich dann auch ein Duo für die guten Trainingsleistungen belohnen. Im Zusammenspiel mit Afri Akumu besorgte Yacobi den Siegtreffer gegen den spanischen Pokalsieger. „Viele der Jungs haben Vollgas gegeben, daher haben sie sich die Minuten auch verdient“, sagte Wagner nach der Partie.

Doch die große Frage lautet: Wer hat realistische Aussichten auf Spielzeit in der kommenden Saison? Die besten Karten haben aktuell die beiden Außenverteidiger Friemel und Fürst. Denn beide sind aktuell die Nummer zwei auf ihrer Position.

Während für links noch ein Neuzugang gesucht wird, geht Fürst auf rechts nach der Verletzung von Sebastian Sebulonsen (Muskelfaserriss) als erster Herausforderer von Alessio Castro-Montes in diese Saison. Diese Chance hat sich der 19-Jährige nach einer überzeugenden Vorbereitung verdient.

Fürst hinterließ einen positiven Eindruck und bekam auch entsprechendes Feedback von den Verantwortlichen. Die Jungs aus der Abteilung Attacke haben es da schon schwerer. Die Konkurrenz für Yacobi und Afri Akumu ist jetzt schon übermächtig und wird durch geplante Zugänge wie Mikey Moore größer. Die beiden werden sich mit Trainingsleistungen und Auftritten in der U21 weiterempfehlen müssen. Yacobi war am Dienstag schon nicht mehr im Training bei den Profis.

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1. FC Köln: Wo sollte die Schmerzgrenze bei Said El Mala liegen?

Geht er, oder bleibt er? Der Sommer beim 1. FC Köln steht ganz im Zeichen von Wechselgerüchten um Said El Mala. Doch wie viel Ablöse sollte der FC fordern?

100 Millionen Euro – El Mala ist ein Jahrhundert-Talent
80 Millionen Euro sollte der FC schon fordern
60 Millionen Euro klingen nicht verrückt
50 Millionen Euro sind ein fairer Preis

Auch die nahe Zukunft der beiden Mittelfeldspieler Kristal und Irmiev liegt in der U21, wenngleich vor allem Kristal einen merklichen Schritt nach vorne gemacht hat. Der Este kam einst als 16 Jahre altes Wunderkind aus seiner Heimat, benötigte aber verständlicherweise erst einmal eine gewisse Zeit, um sich zu akklimatisieren und sich an den deutschen Fußball zu gewöhnen.

Diesen Sommer hat er, vor allem körperlich, nochmal einen großen Schritt nach vorne gemacht. Der 18-Jährige soll weiter behutsam und ohne Druck aufgebaut werden und daher erst einmal regelmäßig Spielpraxis in der U21 sammeln.

Said El Mala trainiert beim 1. FC Köln.
FC wartet auf BVB-Angebot
Entscheidung um El Mala fällt bis zum Wochenende