Abo

Ticket-Zoff um AfD-ChefSchmeißt RB Leipzig Chrupalla raus?

Tino Chrupalla im Gespräch mit Alice Weidel und einem Mann.

Tino Chrupalla behauptet, seine VIP-Tickets wurden storniert, RB Leipzig dementiert.

Zoff um VIP-Karten für den Bundesliga-Kracher.

Riesen-Aufregung vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen am Samstagabend (18.30 Uhr) zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München!

Tino Chrupalla, Chef der AfD, hatte sich eigentlich auf einen Platz in der VIP-Lounge gefreut, aber daraus wird nichts. Der Grund ist simpel: Der Verein hat seine Eintrittskarten kurzerhand für ungültig erklärt.

Ist Tino Chrupalla bei RB Leipzig eine unerwünschte Person?

Chrupalla persönlich hat da eine ganz brisante Vermutung. Er ist überzeugt, beim Ost-Klub eine unerwünschte Person zu sein, weshalb man seine Karten eingezogen habe.

Der „Berliner Zeitung“ gegenüber zeigte er sich erstaunt: „Ich bin verwundert, dass die Eintrittskarten seitens des Veranstalters in dem Moment annulliert wurden, als ich im Buchungssystem meinen Namen hinterlegt habe.“

Der Klub werbe damit, dass jeder willkommen sei, doch das gelte „anscheinend nicht für alle“. Die insgesamt zwölf VIP-Karten wurden nicht von Chrupalla selbst erstanden. Ein ihm bekannter Spielerberater hatte diese für ihn, fünf Unternehmer-Kumpels und deren Begleiterinnen beschafft. Der Schock folgte, als er die Tickets via App personalisieren wollte: Sie waren plötzlich gelöscht. Das berichtet „bild.de“.

RB Leipzig will diese Anschuldigungen aber nicht einfach so hinnehmen und schießt scharf zurück. Die Darstellung von Chrupalla wird von einem Vereinssprecher energisch zurückgewiesen. „Dem von Herrn Tino Chrupalla skizzierten Vorgang widersprechen wir deutlich“, teilt der Klub in einer Erklärung mit.

Der Verein stellt unmissverständlich fest: „Herr Tino Chrupalla hat noch nie Karten für ein Heimspiel von RB Leipzig käuflich erworben – weder für die Partie gegen den FC Bayern München noch in der Vergangenheit.“

Überdies habe es niemals Tickets gegeben, die auf den Namen des AfD-Mannes registriert gewesen seien. Die offizielle Erklärung für die Annullierung hört sich komplett anders an: Aufgrund des gewaltigen Interesses am Spiel gegen die Münchner sei es in den VIP-Zonen zu „Überbuchungen“ gekommen.

Den Personen, die die stornierten Karten gekauft hatten, sei ein passendes „Kompensationsangebot unterbreitet“ worden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.