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Lange Pyro-Pause in Köln„Refcam“ verrät: Schiri drückte Bayern-Star Spruch

Aufnahmen der sogenannten „Refcam“ geben Aufschluss darüber, warum sich die Spielunterbrechung in Köln so lange hinzog. Und sie enthüllen einen durchaus flapsigen Spruch von Schiri Patrick Ittrich.

Die Pyro-Show der FC-Fans in der Kölner Südkurve hatte es am Mittwochabend beim Kracher gegen den FC Bayern in sich!

Die Folgen allerdings auch: Schiedsrichter Patrick Ittrich musste die Partie bereits nach vier Minuten unterbrechen. Knapp elf Minuten dauerte es, bis der entstandene Rauch ausreichend abgezogen war. 

Schiedsrichter Ittrich mit Spruch auf dem Feld: „Ihr spielt Fußball, aber die zahlen“

Warum genau der Ball nicht schon früher wieder auf dem Feld rollen konnte, wurde jetzt im Nachgang klar. Es ging bei der Entscheidung, auf ein Abziehen des Rauchs zu warten, nicht in erster Linie um die Spieler, deren Sicht auf dem Feld behindert wurde. Und offenbar auch nicht um die Fans im Rhein-Energie-Stadion.

Wie Aufnahmen der sogenannten „Refcam“, die Ittrich während der Partie getragen hatte, zeigen, lieferte der Schiedsrichter seine Begründung noch auf dem Feld in Richtung Bayern-Profi Konrad Laimer.

„Das Problem ist, dass die Sender die Kameras von oben nicht sehen. Ich meine, ihr spielt Fußball, aber die zahlen“, so der lockere Spruch von Ittrich. RTL und Sky übertrugen die Bundesliga-Partie, hatten aber nach dem Pyro-Vorfall keine freie Sicht mehr auf alle Kameraperspektiven.

Fans am TV hätten die Partie nicht ideal weiterverfolgen können. Und auch der VAR ist vollständig von Kamerabildern abhängig.

Die verpassten Spielminuten wurden später als saftige Nachspielzeit des ersten Durchgangs angehängt. Entsprechend zog sich die Kölner Partie an diesem Abend auch länger als alle anderen.

Für das FC-Team kam die Unterbrechung ebenfalls nicht ideal. Kurz zuvor hatte Said El Mala eine große Chance auf die Führung vergeben. Das Kölner Publikum war hellwach auf den Rängen und feuerte das Team an. Dieser Schwung verpuffte schnell im Pyro-Rauch. 

Zudem dürfte auf den 1. FC Köln die nächste dicke Pyro-Rechnung warten. Die längere Spielunterbrechung zieht einen Aufschlag der Strafe nach sich, die wegen der mehr als 50 Pyro-Fackeln fällig wird. Mehr als 100.000 Euro könnten da zusammenkommen.