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„Hol dir das Ding!“FC-Eigengewächs vor größtem Titel der Karriere

Der frühere FC-Profi Ismail Jakobs steht mit einer Mannschaft im Finale des Afrika-Cups. Sein ehemaliger Verein drückt fest die Daumen.

Während der 1. FC Köln in der Bundesliga um Punkte gegen den Abstieg kämpft, steht für einen gebürtigen Kölner und ehemaligen FC-Profi ein echtes Karriere-Highlight an!

Ismail Jakobs trifft am Sonntag im Finale des Afrika-Cups mit dem Senegal auf Gastgeber Marokko. Am Sonntagabend (20 Uhr) steigt das Endspiel in Rabat.

Jakobs seit 2022 Nationalspieler des Senegal

Der Instagram-Account des FC-Nachwuchses schickte die besten Wünsche nach Marokko: „Viel Erfolg am Sonntag, Izo! Hol dir das Ding!“ Jakobs, der beim FC schon in der Jugend spielte, für die Kölner sein Bundesliga-Debüt feierte und im vergangenen Jahr nochmal als Fan im Rhein-Energie-Stadion zu Gast war, bedankte sich mit einem roten und einem weißen Herzen in den Kommentaren.

Der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler hatte sich 2022 für den Wechsel zum Verband des Heimatlandes seines Vaters entschieden. Wenige Monate nach seinem Länderspiel-Debüt kam er bei der WM in Katar viermal zum Einsatz, stand dreimal in der Startelf. Sein Team scheiterte im Achtelfinale.

Im Afrika-Cup spielte er in der Vorrunde zunächst zweimal von Anfang an, durfte zudem im Achtelfinale gegen den Sudan als Einwechselspieler ran. Im Viertelfinale gegen Mali und beim Halbfinal-Sieg gegen Ägypten kam Jakobs nicht zum Einsatz. Premier-League-Profi El Hadji Malick Diouf (West Ham United) bekam den Vorzug.

Für Jakobs wäre der Titel im Afrika-Cup der wohl größte seiner Karriere – aber nicht der erste. Im vergangenen Mai wurde Jakobs schon mit Galatasaray Istanbul türkischer Meister.

Jakobs war 2021 von seinem Jugendklub 1. FC Köln zum französischen Erstligisten AS Monaco gewechselt. Der Klub aus dem Fürstentum überwies gut 7 Millionen Euro ans Geißbockheim.

2024 wurde der Linksverteidiger, der auf dem Flügel auch schon die offensive Rolle gespielt hat, zunächst an Galatasaray verliehen. Ein Jahr später verpflichteten ihn die Türken für eine Ablösesumme von 8 Millionen Euro fest.