Arjen Robben, die Ikone des FC Bayern, nimmt kein Blatt vor den Mund.
„Mag ich überhaupt nicht“Robben spricht über Vergleich mit Bayern-Stars

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Arjen Robben (l.) und Franck Ribery beim Franz Beckenbauer Cup für den FC Bayern.
Aktualisiert
Michael Olise und Luis Díaz sorgen derzeit für mächtig Furore! Die Bayern-Flitzer werden schon als die Erben der Kult-Zange „Robbery“ gehandelt. Aber Arjen Robben, ein Teil dieser legendären Flügelzange, hält nichts von derartigen Vergleichen.
Als er am Sonntag (18. Januar 2026) bei dem Legends Cup 2026 auf den Vergleich angesprochen wurde, stellte der 41-Jährige sofort klar, was er davon hält. „In meiner Zeit wurden wir auch mit anderen Spielern verglichen, das mag ich überhaupt nicht“, wird Robben von „Sport1“ zitiert.
Robben über Kompany: „Er weiß genau, was er macht“
Robben unterstrich, dass jeder Profi für sich stehe und seine ganz eigenen Stärken, Talente und seinen Charakter habe. Solche Ausnahmekönner seien nur dann entscheidend, wenn die Mannschaft als Ganzes harmoniert.
Trotzdem ist die Bayern-Ikone schwer angetan von der momentanen Stärke des Münchner Teams. Besonders für Coach Vincent Kompany gab es viel Lob. „Auch er macht einen richtig stabilen Eindruck. Er weiß genau, was er macht“, meinte Robben. Er plauderte außerdem aus, dass er den belgischen Trainer vor einigen Monaten in den Herbstferien getroffen und ein kurzes Gespräch mit ihm geführt habe.
Robben äußerte sich ebenfalls zur Rückkehr von Jamal Musiala, der nach einer langen Zwangspause von 196 Tagen endlich wieder ein Pflichtspiel absolvierte.
„Sein Comeback ist sehr wichtig, aber du musst dem Jungen Zeit geben“, mahnte der 41-Jährige zur Geduld. Er ist sich sicher, dass Musiala wieder voll durchstarten wird, denn er besitze „unglaubliche Fähigkeiten“.
Da spricht einer aus Erfahrung: Robben, der in seiner aktiven Zeit selbst oft mit Verletzungen zu kämpfen hatte, verriet sein Geheimnis. Was ihm immer wieder half? „Die Liebe zum Fußball.“
Er schilderte, wie man im Kraftraum bis zum Umfallen schuften muss, damit man nach einer Pause sofort wieder bei 90 oder 100 Prozent ist. Sein Leitsatz war klar: „Mein Motto war immer, stärker zurückzukommen, als ich davor war.“ (red)
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