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Matthäus kontert HoeneßSo verteidigt die Legende den Bayern-Boss gegen Uli Hoeneß

Lothar Matthäus

Copyright: Tom Weller/dpa

Matthäus erklärt die Hoeneß-Aussagen aus seiner Sicht. (Archivbild)

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Bayern-Zoff: Matthäus kontert Hoeneß-Kritik an Eberl

Zoff beim FC Bayern! Nach der öffentlichen Kritik von Uli Hoeneß (74) an Max Eberl (52) bekommt der Sportvorstand jetzt Rückendeckung von einer anderen Vereins-Ikone. In seiner Kolumne für Sky nimmt Lothar Matthäus (65) seinen Kollegen deutlich in Schutz.

Die Botschaft von Matthäus ist unmissverständlich: „Er kann nicht alles zu 100 Prozent richtig machen“, so Matthäus. „Aber Max ist ein Kämpfer, der anpackt, der Themen aktiv angeht. Und ich sehe aktuell keinen Grund, seine Rolle grundsätzlich infrage zu stellen.“

Hoeneß-Aussage sorgt für Wirbel

Angefangen hatte die ganze Aufregung mit einem Interview von Hoeneß im „Spiegel“. Der Ehrenpräsident nannte dort eine Tendenz von „60 zu 40 für eine Verlängerung“ mit Eberl, fügte aber vielsagend hinzu: „Da sind noch Zweifel.“

Darauf reagiert Matthäus mit einem Augenzwinkern: „60:40 klingt auch besser als 40:60.“ Gleichzeitig stellt er klar, dass eine genaue Prüfung jeder Personalie und das Hinterfragen von Entscheidungen beim FC Bayern normal seien. „Das ist das Business und die Verpflichtung des Vereins.“

Matthäus: „Keine Vorwürfe“ an die Bosse

Laut Matthäus geht es hierbei aber nicht allein um sportliche Belange oder die Zusammenstellung des Kaders. „Es geht um Grundsätzliches beim FC Bayern“, meint die Legende. Schließlich sei der Verein seit vielen Jahren nicht nur auf dem Platz, sondern auch finanziell eine Macht.

Der Klub habe in der jüngeren Vergangenheit hohe Summen für Transfers, Spielergehälter und die Verlängerung von Verträgen ausgegeben. In diesem Zusammenhang stellt Matthäus kritische Überlegungen an: „Hätte man Ablösen niedriger halten können? Hätte man früher reagieren müssen? Hätte man vielleicht noch häufiger auf eigene Talente setzen können?“

Er macht aber auch deutlich: „Das sind keine Vorwürfe, sondern Teil eines gesunden Selbstverständnisses.“

Eberl selbst zeigte sich von den Worten von Hoeneß sichtlich irritiert. Seine eigene Haltung machte er aber unmissverständlich klar: „Ich bin bereit, weiterzumachen – wenn man das möchte.“ Der Sportvorstand ist seit März 2024 für die Münchner tätig und besitzt einen Kontrakt, der bis Ende Juni 2027 datiert ist. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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