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Zitterspiel im Gipfel Meisterschaft perfekt: FC Bayern ringt BVB nieder und baut Titel-Serie aus

Der FC Bayern feiert mit einer Bierdusche für Trainer Julian Nagelsmann nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund die Meisterschaft.

Der FC Bayern feiert mit einer Bierdusche für Trainer Julian Nagelsmann am Samstag (23. April 2022) nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund die Meisterschaft.

Keine Glanzvorstellung im Bundesliga-Gipfel, aber am Ende die Meister-Pflicht erfüllt: Durch ein 3:1 gegen Borussia Dortmund hat der FC Bayern sich den zehnten Titel in Serie bereits drei Spieltage vor Saisonende gesichert.

Meister-Erleichterung beim FC Bayern, Gipfel-Ernüchterung bei Borussia Dortmund: Trotz einer teilweise wackligen Vorstellung beim 3:1-Sieg im direkten Duell gegen den Verfolger geht die Meisterschaft auch in der Saison 2021/2022 nach München. Der FCB zitterte sich in einem hart umkämpfen zweiten Durchgang nur mit großer Mühe zum schon drei Spieltage vor Saisonende feststehenden Titel.

Das Team von Trainer Julian Nagelsmann (34) ließ gegen den BVB am Samstagabend (23. April 2022) anfangs nichts anbrennen und stürmte schon im ersten Durchgang Richtung Sieg, musste dann aber doch noch darum zittern, die zehnte Meisterschaft in Serie bereits vor dem eigenen Anhang feiern zu dürfen.

„Wir wollten natürlich unbedingt“, sagte Thomas Müller nach Spielschluss bei Sky: „Jetzt hat sich natürlich ein bisschen Frust breit gemacht, das wollten wir uns heute gut von der Seele spielen. Jetzt ist alles wunderbar.“

Bayern München lässt gegen BVB zur Pause stark nach

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Auf dem letzten Schritt zum Titel durfte auch ein Tor von Rekord-Stürmer Robert Lewandowski nicht fehlen, der in der 34. Minute das zwischenzeitliche 2:0 erzielte und damit auch das Torjäger-Duell gegen Erling Haaland für sich entschied. Serge Gnabry hatte den alten und neuen Titelträger nach einer Viertelstunde in Führung gebracht (15.). Im klar überlegenen ersten Durchgang bestimmten die Gastgeber das Geschehen praktisch nach Belieben.

Zittern mussten die Münchner dann aber mit Beginn des zweiten Durchgangs, als zunächst Emre Can einen Foulelfmeter verwandelte (52.) und Marco Reus kurz darauf gleich zweimal den Doppelschlag zum 2:2-Ausgleich auf dem Fuß hatte. Kurz darauf hatten die Münchner dann noch mal Glück, als Jude Bellingham nach einer Pavard-Grätsche ein zweiter Elfmeter verwehrt wurde, den es durchaus hätte geben dürfen.

„Wenn wir heute nicht gewonnen hätten, wäre es ein kleiner Dämpfer gewesen, der unnötig wäre“, sagte Nagelsmann: „Deshalb haben wir es heute Gott sei Dank gewonnen.“

Julian Nagelsmann bejubelt ersten Meister-Titel als Trainer

So spiegelte der Spielverlauf die gesamte Bundesliga-Saison im Miniatur-Format wider: Immer dann, wenn der BVB drauf und dran war, den Bayern auf den Pelz zu rücken, reichte es aus verschiedenen Gründen doch nicht für den letzten Schritt. Stattdessen machte Jamal Musiala in der 83. Minute nach einem zuvor selbst eingeleiteten Treffer alles klar.

Dem FC Bayern reichte damit ein nach der Pause anfälliger Auftritt ohne allzu viele Offensiv-Szenen, um die drei Punkte und die Meisterschale einzutüten. Dass die Meisterschaft zumindest für ihn persönlich keine Selbstverständlichkeit ist, machte Julian Nagelsmann schon vor dem Schlusspfiff deutlich, als er nach dem Musiala-Treffer mit Jubelsprüngen durch die Coaching-Zone flitzte und sich auch in der Schlussphase kaum mehr bremsen konnte.

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