Zu den Transfer-Überlegungen des FC Bayern hat Didi Hamann eine unmissverständliche Haltung.
„Ich liebe diesen Spieler“Didi Hamann fordert England-Profi – nicht Anthony Gordon

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Didi Hamann ist als Bundesliga-Experte selten um einen Spruch verlegen.
Dietmar Hamann, der frühere Profi des FC Bayern, schaltet sich in die Transfer-Diskussionen des Rekordmeisters ein und hat einen klaren Wunschkandidaten.
Anstelle von Anthony Gordon (Newcastle United) würde er Marcus Rashford, der aktuell für den FC Barcelona aufläuft, deutlich bevorzugen. Hamann gerät beim Engländer regelrecht ins Schwärmen: „Ich liebe diesen Spieler und finde ihn brillant“, sagte er gegenüber „BetKing“. Ein massiver Pluspunkt sei außerdem Rashfords Flexibilität, im Angriff nahezu jede Position bekleiden zu können.
Didi Hamann: „Als Bayern München hätte ich ihn Anthony Gordon deutlich vorgezogen“
„Als Bayern München hätte ich ihn (Rashford, Anm. d. Red.) Anthony Gordon deutlich vorgezogen“, bekräftigte Hamann, der während der 90er 143-mal für den Münchner Klub spielte. Während für den 25-jährigen Gordon eine Summe von etwa 80 Millionen Euro im Gespräch ist, wäre Rashford ein echtes Sonderangebot.
Der 28-Jährige, aktuell von Manchester United an Barca verliehen, könnte für lediglich 30 Millionen Euro fest zum Team stoßen und hat mit 13 Toren und 13 Vorlagen in 45 Partien im Trikot der Katalanen seiner Laufbahn neuen Auftrieb gegeben. Ob die finanzschwachen Spanier die Kaufklausel nutzen, steht aber noch in den Sternen. Das berichtet „SPOX“.
Nicht nur bei den Profis, auch in der Jugendabteilung steht eine bedeutende personelle Änderung an. Für die kommende Spielzeit benötigt der FC Bayern einen neuen Coach für die U19. Peter Gaydarov wird den Verein nach Ablauf der Saison verlassen, wie der Klub bekannt gab. Laut der offiziellen Mitteilung strebt der 34-Jährige „einer neuen Herausforderung im Profibereich“ an.
Jochen Sauer, der Direktor der Nachwuchsentwicklung, fand lobende Worte für Gaydarovs Tätigkeit: „Peter hat unsere Nachwuchsarbeit mit großem Engagement und hoher fachlicher Qualität bereichert.“ Er fügte an: „Beim FC Bayern entwickeln wir nicht nur Spieler, sondern auch Trainer – Peters Weg ist dafür ein gutes Beispiel.“ Gaydarov kam vor fünf Jahren vom „Club“ aus Nürnberg nach München, ein Nachfolger für ihn ist noch nicht benannt.
Auch bei einer der bedeutendsten Personalien des Vereins gibt es offenbar Fortschritte. Christoph Freund, der Sportdirektor, signalisierte eine baldige Verständigung mit Kapitän Manuel Neuer über eine zusätzliche Saison.
„Es sind gute Gespräche, aber noch gibt es nichts Weiteres zu verkünden“, erklärte Freund am Freitag. Dass Neuers Berater Thomas Kroth am Donnerstag auf dem Vereinsgelände gesichtet wurde, befeuert die Gerüchte zusätzlich.
Der 40 Jahre alte Neuer soll in der anstehenden Saison eine Mentorenrolle für seinen designierten Nachfolger Jonas Urbig einnehmen. Freund nannte das eine „super Situation“ für den Verein. „Manu ist jetzt im fortgeschrittenen Alter und gibt seine Erfahrungen weiter, ist selber noch in einer super Verfassung“, meinte der Sportdirektor. Urbig profitiere davon immens und steht bereits am Samstag (15.30 Uhr) im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim im Kasten.
Neuer persönlich hatte sich im Anschluss an das Pokal-Halbfinale in Leverkusen bereits andeutungsweise geäußert. „Ich werde jetzt noch nichts verkünden. Aber im Moment sieht es gut aus“, teilte der Schlussmann mit. Er gab an, sich sehr wohlzufühlen und hob hervor: „Im Moment macht es sehr viel Spaß.“ (red)
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