FC Bayern: Ein Torwart geht, das nächste Problem wartet
„Ich freue mich riesig“Daniel Peretz verlässt den FC Bayern endgültig für Southampton

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Peretz verlässt den FC Bayern endgültig. (Archivbild)
Jetzt ist es fix: Daniel Peretz (25) verlässt den FC Bayern München endgültig und schließt sich dem FC Southampton an. Ein Vierjahresvertrag wartet auf den israelischen Nationaltorwart, der schon in der zweiten Hälfte der letzten Saison für den englischen Club im Kasten stand. Bei den Planungen des deutschen Rekordmeisters war für ihn kein Platz mehr.
„Daniel hat sich beim FC Southampton nach seinem Wechsel im Winter umgehend als Nummer 1 etabliert und dort eine neue sportliche Heimat gefunden“, sagte Sportvorstand Max Eberl. „Wir danken ihm für die gemeinsame Zeit in München: Er ist ein toller Charakter und hat sich stets hochprofessionell eingebracht.“
Für eine geschätzte Summe von fünf Millionen Euro wechselte Peretz im Sommer des Jahres 2023 von Maccabi Tel Aviv zum FC Bayern. Siebenmal verteidigte er den Kasten des FCB, konnte 2024/25 die deutsche Meisterschaft bejubeln und wurde zu einer festen Größe im Nationalteam Israels, für das er bis heute elf Einsätze verzeichnet. Die Transfersumme wird nun auf eine Höhe taxiert, die seinem Marktwert von etwa vier Millionen Euro entspricht.

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Kein Kandidat mehr für die Neuer-Nachfolge: Peretz (l). (Archivbild)
Peretz feiert neuen Club – der in einen Spionage-Skandal verwickelt war
Der Torhüter selbst zeigt sich hocherfreut über den Wechsel. „Ich freue mich riesig. Die letzten Monate waren hier mein Zuhause, und wir haben so viele schöne, aber auch einige angespannte Momente erlebt“, wird er in einer Meldung aus England wiedergegeben. Er betonte die „familiären Atmosphäre“.
Allerdings hat diese Stimmung einen faden Beigeschmack: Southampton erhielt eine Strafe für das in England illegale Ausspähen von gegnerischen Trainingseinheiten. Diese Affäre um Spionage verbaute dem Verein schlussendlich die Chance auf den Sprung in die Premier League.
Nächstes Torwart-Rätsel beim FC Bayern: Wie geht es mit Nübel weiter?
Damit hat Eberl ein Torwart-Thema abgehakt, aber das nächste steht schon an: die ungeklärte Situation um Alexander Nübel. Beim Rekordmeister sieht es für den deutschen WM-Ersatzkeeper nicht gut aus. Der VfB Stuttgart, Nübels letzte Leihstation, setzt für die kommende Spielzeit auf Dennis Seimen, den U21-Nationaltorhüter, welcher mit dem SC Paderborn den Sprung in die Bundesliga meisterte.
Für die kommende Spielzeit vertrauen die Bayern auf das Torhüter-Gespann Sven Ulreich (37), Manuel Neuer (40) und Jonas Urbig (22). Die Krux für den Rekordmeister: Der Kontrakt von Nübel in München besitzt noch eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2029. (dpa/red)

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Wo liegt die Zukunft von Nübel? (Archivbild)
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