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Auffällig unauffällig Lewandowski kein Thema – Riesen-Jubel für Mané in Allianz-Arena

Sadio Mané applaudiert vor seinen Mitspielern in Richtung der Fans.

Neuzugang Sadio Mané bei der Team-Präsentation des FC Bayern München am Samstag (16. Juli 2022).

Der FC Bayern München präsentierte am Samstag sein Team für die Saison 2022/23. Der Abgang von Robert Lewandowski war dabei nur Randthema.

Ereignisreiche Stunden liegen hinter dem FC Bayern München. In der Nacht zu Samstag (16. Juli 2022) sickerte der Wechsel von Robert Lewandowski (33) zum FC Barcelona durch. Lange und zähe Verhandlungen hatte es zuvor gegeben.

Am Samstagmittag lud der FC Bayern München seine Fans dann zur offiziellen Team-Präsentation in die Allianz-Arena. Auffällig unauffällig thematisierte der deutsche Branchenprimus den Abschied ihres Torgaranten, ihrer Lebensversicherung der vergangenen acht Jahre.

FC Bayern München: Mané-Präsentation sorgt für lauten Jubel

Großer Trubel und Euphorie bei der Team-Präsentation des FC Bayern. Lediglich Julian Nagelsmann (34) weinte Robert Lewandowski (33) noch eine kleine Träne nach, doch ansonsten war der Abgang des Weltfußballers bei der Vorstellung der Mannschaft des FC Bayern für die kommende Saison nur am Rande ein Thema. Es sei eine „große Herausforderung“, den Weltfußballer und seine Tore zu ersetzen, sagte der Trainer der Münchner im Bayerischen Rundfunk, aber er werde „versuchen, das Beste daraus zu machen“.

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Als der Rekordmeister vor rund 20.000 Zuschauern in der Allianz-Arena den erneuerten Kader präsentierte, tauchte der Name Lewandowski lediglich auf den – nunmehr veralteten – Trikots einiger Fans auf den Rängen auf. Der neue Renner scheint bereits das Leibchen mit der Nummer „17“ zu sein – getragen wird es auf dem Spielfeld von Sadio Mané (30). Die spektakuläre Neuverpflichtung vom FC Liverpool wurde bei der Vorstellung enthusiastisch begrüßt.

„Ich bin sehr glücklich, hier zu sein“, sagte Mané ins Stadionmikrofon – mit dem daraus resultierenden Jubel konnten bei der Vorstellung allenfalls noch Thomas Müller (32) und Serge Gnabry (27) mithalten: Gnabry wurde als letzter Spieler aufgerufen und erntete einen Jubelsturm, weil er in einem Trikot mit der Rückennummer „2026“ prompt verkündete: „Ich freue mich, dass ich meinen Vertrag hier verlängert habe.“ Der alte Vertrag wäre Ende der kommenden Saison ausgelaufen.

Nagelsmann: „Transferfenster noch offen“ – Gnabry verlängert

Die Freude war wenige Stunden nach dem Abgang Lewandowskis, der allerdings am Samstagmorgen noch mal zum Training an der Säbener Straße erschienen war, ganz aufseiten der Bayern. „Wir sind froh, dass wir seinen Vertrag verlängert haben“, ließ Vorstandschef Oliver Kahn (53) über Gnabry in der kurz darauf verschickten Mitteilung des Vereins verlauten. Man benötige „internationale Top-Spieler wie ihn, um unsere großen Ziele zu erreichen“.

Gnabry sei „ein Gesicht des FC Bayern geworden“, ergänzte Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45). „Er ist deutscher Nationalspieler, torgefährlich – und er hat noch Potenziale, die er ausschöpfen wird.“ Salihamidzic betonte, die „guten und vertrauensvollen Gespräche mit ihm und seinen Beratern“ hätten gezeigt, dass sich Gnabry mit dem Rekordmeister identifiziere. Die Gespräche hatten zwischenzeitlich gestockt – es ging ums Geld.

Gnabry spielt nach dem Abgang von Lewandowski wohl eine gewichtige Rolle im System von Nagelsmann, der nicht ausschließen wollte, dass der FC Bayern noch einen Stürmer holen wird. „Das Transferfenster ist ja noch offen“, sagte er, allerdings seien Stürmer, die eventuell als Ersatz für Lewandowski infrage kämen, nicht zu bezahlen. Er habe aber auch so genug Offensivpersonal und daher durchaus die „Qual der Wahl“, sagte Nagelsmann. (sid/sto)

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