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1. FC Köln im Bayern-DramaEin Tuchel-Satz verrät das ganze Elend – Hamann mit Knallhart-Vorwurf

Thomas Tuchel spricht vor dem Spiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln im Sky-Interview mit Patrick Wasserziehr.

Thomas Tuchel am Samstag (13. April 2024) vor dem Spiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln im Sky-Interview bei Patrick Wasserziehr.

Thomas Tuchel erlebt beim FC Bayern München kaum ein Spiel ohne neuen Rückschlag. Der Heimsieg gegen den 1. FC Köln war da am Samstag keine Ausnahme.

von Béla Csányi (bc)

Den Pflichtsieg in der Bundesliga geholt, die Meister-Entscheidung mindestens auf Sonntag vertagt: Sportlich hat der FC Bayern die Hürde 1. FC Köln mit dem 2:0 am Samstag (13. April 2024) erfolgreich übersprungen.

Doch wie schon öfter in dieser Saison war die gefühlte Stimmung an der Säbener Straße schlechter als noch vor dem Spiel. Bezeichnend dafür auch ein Satz von Trainer Thomas Tuchel (50), der die Partie wegen seiner Gelbsperre von der Tribüne aus verfolgen musste.

Thomas Tuchel bricht der nächste Bayern-Star weg

Aus einer Loge sah Tuchel nach vorigem Chancenwucher zwar die erlösenden Treffer von Raphael Guerreiro (65.) und Thomas Müller (90.+3), hatte allerdings auch besten Blick auf die tragische Szene des Spiels. 

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In der 47. Minute verletzte sich Flügelflitzer Kingsley Coman (27) bei einem Haken im Kölner Strafraum ohne direkte Gegnereinwirkung. Die Muskelbündelverletzung wird den anfälligen Franzosen einmal mehr für Wochen außer Gefecht setzen. Ein Drama auch für die Planung der letzten großen Titel-Hoffnung.

Mit Serge Gnabry (28) hatte sich erst im vorigen Spiel beim FC Arsenal (2:2) ein Positions-Konkurrent mit einer Muskelverletzung abgemeldet. Der gerade erst wieder genesene deutsche Nationalspieler steht ebenso wie Coman für das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League nicht zur Verfügung.

Diese Namen werden gehandelt

Die Trainer-Kandidaten beim FC Bayern

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Das Aufgebot für Tuchel war schon vor dem Spiel gegen Köln alles andere als üppig: Nationaltorhüter Manuel Neuer (38) hatte sich mit Adduktorenproblemen abgemeldet, Leroy Sané (28) plagte das Schambein. Der angeschlagene Leon Goretzka (29) wurde als Vorsichtsmaßnahme geschont, kam erst in der Schlussphase.

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Als Tuchel bereits vor dem Spiel im Sky-Interview auf seinen Mittelfeld-Mann zu sprechen kam, verriet ein einziger Satz das gesamte Elend bei der Personal-Auswahl.

Beim Grund für Goretzkas Bank-Platz geriet der Trainer ins Grübeln, sagte über die von ihm vermuteten Probleme aus dem Rücken-Bereich: „Glaube ich … wenn ich es jetzt richtig zusammenkriege, es sind wieder zu viele Verletzte.“ Der Coman-Ausfall rund zwei Stunden später verschärfte die angespannte Lage sogar noch weiter.

Dietmar Hamann kritisiert Bayern-Training unter Thomas Tuchel

Auch in der heißen Saison-Phase kann Tuchel längst nicht aus dem Vollen schöpfen, bei diversen neuen Ausfall-Gründen sogar kaum mehr den Überblick behalten. Ein Dilemma! Von Schuld freisprechen wollte ihn Sky-Experte Dietmar Hamann (50) allerdings nicht. Im Gegenteil.

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„Irgendwas stimmt da nicht. Entweder trainieren sie zu viel, oder zu wenig. Mein Gefühl und das, was ich höre, ist, dass sie zu wenig trainieren“, klagte der frühere Star der Münchner an: „Das ist etwas, wo sich die Bayern hinterfragen müssen.“

Noch auf der Pressekonferenz wurde Tuchel auf die Faulenzer-Vorwürfe aus dem Sky-Studio angesprochen, antwortete süffisant: „Kann ich nicht drauf antworten. Didi weiß es natürlich.“ Die interne Ursachenforschung für jetzt schon 24 Muskelverletzungen in der laufenden Bayern-Saison läuft dagegen weiter auf Hochtouren.