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„Mit der Schubkarre“Basler nach Debakel mit Knallhart-Rat an die Bayern-Bosse

Der frühere Fußball-Nationalspieler Mario Basler zieht sich als Spielertrainer die Stutzen hoch.

Mario Basler schnürte als Spielertrainer für den SC Türkgücü in der Kreisliga zuletzt noch einmal die Fußballschuhe (16. Mai 2023). Doch auch den Profi-Fußball hat er noch immer regelmäßig im Blick.

Nach der Niederlage des FC Bayern gegen Leipzig geht Mario Basler mit dem Team hart ins Gericht. Vor allem ein „völlig überbewerteter“ Bayern-Star zieht den Basler-Zorn auf sich.

von Antje Rehse (are)

Der FC Bayern ist auf dem besten Weg, die Meisterschaft zu verspielen. Vor dem letzten Spieltag hat es das Team von Thomas Tuchel (49) nicht mehr in der eigenen Hand, den elften Titel in Folge zu holen. Nach der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig am Samstag (20. Mai 2o23) ist Borussia Dortmund an den Münchnern vorbeigezogen.

Der frühere Bayern-Profi Mario Basler (54) macht eine ganze Reihe an Schuldigen an der Bayern-Misere aus. Tuchel, der als neuer FCB-Trainer einen denkbar schlechten Start erwischt hat, gehört für Basler nicht dazu: „Er hat viel versucht, ihm kann man keinen Vorwurf machen.“ Dafür aber den Spielern.

Baslers Transfer-Empfehlung: „Kimmich mit der Schubkarre nach Barcelona“

Im Podcast „Basler Ballert“ schießt der Europameister von 1996 am Montag (22. Mai) aus allen Rohren gegen die Bayern-Profis. „Sie sind zu überheblichen Spielern geworden. Sie sind die Größten, die Besten, sie verdienen 20 Millionen im Jahr“, so Baslers Einschätzung.

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Besonders auf einen Bayern-Star ist Basler überhaupt nicht gut zu sprechen: Joshua Kimmich (28). „Für den haben sie wirklich drei Spieler vom FC Barcelona angeboten. Ich würde ihn mit der Schubkarre nach Barcelona bringen“, so Baslers Transferempfehlung an die Bayern-Bosse.

Baslers hartes Urteil: „Er will ein Führungsspieler sein, aber er kann es nicht.“ Und warum kann er es nicht? „Er will alles auf dem Platz machen. Er würde wahrscheinlich auch ins Tor gehen. Er will ein Stürmer sein, er will ein Spielmacher sein, er schießt alle Standardsituationen, die überhaupt nichts bringen.“ Kimmich sei ein hervorragender Spieler, aber „völlig überbewertet“.

Auch Kimmichs Interview nach dem Spiel ist bei Basler durchgefallen: „Wie er da nach dem Spiel steht, wie ein kleines Kind.“ Thomas Müller (33) hätte hingegen seine Führungsqualitäten durch eine Kampfansage bewiesen: „Der brennt für seinen Verein.“

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Doch während Kommunikations-Profi Basler von Müllers Interview-Qualitäten überzeugt ist, hapert es seiner Meinung nach beim Bayern-Eigengewächs mittlerweile auf dem Platz: „Gegen eine Mannschaft, die schnell ist, die aggressiv spielt, ist es vorbei für Thomas Müller. Das tut mir leid.“

In Sachen Schnelligkeit hat Basler einen Rat für Tuchel: „Ich habe nicht verstanden, dass (Leroy, Anm. d. Red.) Sané nicht mit seiner Geschwindigkeit spielen durfte.“ Ohne eine kleine Spitze gegen den flinken Nationalspieler (27) kommt Basler trotzdem nicht aus. „Aber als er reinkam, hatte Sané mehr Gel am Kopf als später Schweißperlen“, so seine Beobachtung. (are)