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„Gurken, Kreisliga-Spieler, Pappnasen“Basler geht auf FC-Profis los – wenig Hoffnung für 2. Liga

Mario Basler kommt ins Stadion.

Mario Basler vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Werder Bremen am 11. Mai 2024.

Für Ex-Fußball-Profi Mario Basler ist der 1. FC Köln zurecht in die 2. Bundesliga abgestiegen. Der Klub müsse nun aufpassen, nicht komplett durchgereicht zu werden. 

von Felix Rasten (fr)

Dem 1. FC Köln stehen schwere Zeiten bevor! Nach der desaströsen Leistung am vergangenen Samstag (18. Mai 2024) gegen den 1. FC Heidenheim (1:4) ist der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte perfekt. Für Ex-Fußball-Profi Mario Basler (55) war die Partie aus Sicht der Domstädter „unter aller Kanone“.

In der neusten Folge (20. Mai) seines Podcasts „Basler ballert“ erklärte der 55-Jährige: „Wenn man ein entscheidendes Spiel so spielt wie der 1. FC Köln, das ist dann zu Recht, dass die abgestiegen sind.“

Mario Basler: „Du musst mit den Gurken teilweise weitermachen“

Der FC hoffte am letzten Spieltag noch auf ein Wunder, welches nach 22. Minuten jedoch direkt verpufft war. Heidenheims Eren Dinkci (22) traf in der ersten Halbzeit gleich doppelt (16./22.)und ließ jeden mitgereisten Rheinländer im Nullkommanichts verstummen. Am Ende besiegelte ein 1:4 den Kölner Untergang.  

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„Wenn du die ersten zwei Tore gesehen hast, da verhalten sich ja Kreisklasse-Spieler besser teilweise in der Abwehr. Schade für den Verein, schade für die Fans, aber am Schluss muss man sagen, zu Recht, wenn man so eine Leistung bringt, da muss man sagen, zu Recht zweite Liga“, betonte Basler.

Laut dem gebürtigen Neustädter wird es für den FC in der kommenden Saison nicht gerade leichter werden. Ein direkter Wiederaufstieg dürfte auch wegen der Transfersperre ein äußerst schwieriges Unterfangen werden. Zumal die ehemaligen Bundesligisten Schalke 04 und Hertha BSC gezeigt haben, wie knifflig es ist in diese Liga zu bestehen.

Die Gelsenkirchener befanden sich in der abgelaufenen Saison lange im Abstiegskampf, erkämpften sich am Ende aber noch den zehnten Tabellenplatz. Die Berliner beendeten die Spielzeit auf Rang neun. 

„Du musst natürlich mit den Gurken, mit denen du abgestiegen bist, teilweise weitermachen in der zweiten Liga. Das ist natürlich sehr bitter für den FC. Wenn du die eine oder andere Pappnase rumrennen siehst beim FC, wie soll dass nur gut gehen, auch in der zweiten Liga. Du musst wirklich aufpassen, dass sie nicht durchgereicht werden, weil mit den Gurken hast du keine große Chance“, sagte Basler. 

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Zwar dürfen die Kölner keine neuen Spieler verpflichten, doch in Jonas Urbig (20), Tim Lemperle (22), Nikola Soldo (23), Mathias Olesen (23) und Marvin Obuz (22) kehren einige Leihspieler ans Geißbockheim zurück, die frischen Wind in die Mannschaft bringen könnten.

Weiter führte der ehemalige Bayern-Profi aus: „Du musst gucken, dass du im ersten halben Jahr, die Vorrunde bis zum Januar, irgendwie dabei bist, dass du nicht 40 Punkte Rückstand hast. Ich sehe da sehr schwarz für den FC.“