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WM-Dämpfer von MüllerEx-Nationalspieler sieht DFB-Elf eher wie das Team von 2010

WM-Pressetermin mit Thomas Müller

Copyright: Felix Hörhager/dpa

Thomas Müller ist bei der WM als TV-Experte im Einsatz.

WM-Held Müller mit klarer Ansage vor dem Turnier in den USA

Thomas Müller (36), Held des WM-Triumphs von 2014, dämpft die Erwartungen. Kurz vor dem Turnier in Nordamerika richtet er deutliche Worte an die deutsche Nationalelf – und die klingen alles andere als nach einer sicheren Titel-Feier.

Für Thomas Müller zählt die DFB-Auswahl bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft nicht zu den Top-Anwärtern auf den Pokal. Er betrachtet die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann als noch mitten im Aufbau. „Wo ich schon eher Parallelen zu einer WM 2010 sehe als zu der 2014er, ist, dass diese Mannschaft als solche jetzt nicht super gemeinsam gereift ist, sondern der Weg beginnt eigentlich irgendwo erst“, erklärte der 36-Jährige.

Bei einem Termin für das Nahrungsergänzungsmittel Superum, für das er als Werbegesicht fungiert, fügte er hinzu: „Es schreit jetzt für mich nicht schon nach: Oh ja, Finale ist gebucht.“ Klare Ansage der Bayern-Ikone, die inzwischen in der nordamerikanischen MLS bei den Vancouver Whitecaps unter Vertrag steht.

Müller: Darum war die 2014er-Elf stärker

Einen entscheidenden Kontrast zum Erfolg vor zwölf Jahren in Brasilien sieht Müller in der damaligen Verfassung der Schlüsselspieler. „Also wir hatten vom Gefühl her die Spieler, die Achse, die waren alle so ein bisschen mehr an ihrem Höhepunkt dran“, erinnert er sich.

Die jetzige Truppe sei noch nicht an diesem Punkt. Zwar gäbe es herausragende Talente, doch es fehle noch ein Stück. „Jetzt hast du sehr viele talentierte Spieler, ja, nennen wir Musiala, Wirtz, wie sie alle heißen, die alle so ein bisschen auf dem Weg sind.“ Vom Weltmeister-Kader von 2014 ist lediglich Torwart Manuel Neuer verblieben.

Keine Blamage wie 2018 und 2022?

Trotz seiner eher verhaltenen Einschätzung rechnet Müller mit einem besseren Auftritt als bei den enttäuschenden Weltmeisterschaften 2018 und 2022, bei denen das Team jeweils nach der Gruppenphase die Heimreise antreten musste.

„Also in der Vorrunde sehe ich keinen Stolperstein“, äußerte er sich zu den Gegnern Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador. Ein vorzeitiges Scheitern hält er dieses Mal für unwahrscheinlich.

Neue Rolle macht Müller „leicht nervös“

Müller persönlich wird die WM aus einer neuen Perspektive begleiten. Er reist bald über den Atlantik, um für MagentaTV als Fachmann zu fungieren. „Die Lust ist groß“, teilte er mit. Diese ungewohnte Aufgabe bringt aber auch eine gewisse Anspannung mit sich.

„Es ist für mich auch das erste Mal in einer anderen Rolle. Deswegen bin ich auch leicht nervös“, gab der sonst so souveräne Angreifer zu. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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