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Europas Fußballer des Jahres Benzema holt weiteren Titel – Überraschung bei den Frauen

Karim Benzema ist am 25. August 2022 von der UEFA ausgezeichnet worden.

Karim Benzema ist am 25. August 2022 von der UEFA ausgezeichnet worden.

Karim Benzema, Carlo Ancelotti, Sarina Wiegman und Alexia Putellas sind die großen Gewinner. Die UEFA zeichnete das Quartett aus.

Die neue Saison im internationalen Spitzenfußball nimmt mit der Gruppen-Auslosung in der Champions League Fahrt auf, die vergangene Spielzeit wird mit der Wahl zu Europas Fußballer und Fußballerin des Jahres endgültig abgeschlossen.

Beim letzten Highlight der Spielzeit 2021/2022 setzte sich bei den Männern wie erwartet der Franzose Karim Benzema (34) durch und darf zum ersten Mal über eine der wichtigsten individuellen Auszeichnungen jubeln. Bei den Frauen sicherte sich Alexia Putellas (28) die begehrte UEFA-Trophäe.

Europas Fußballer des Jahres: Klare Wahl für Karim Benzema

Mittelstürmer Benzema hatte in der besten Saison seiner Karriere maßgeblichen Anteil am Königsklassen-Triumph von Real Madrid, erzielte sagenhafte 15 Tore in zwölf Spielen auf dem Weg zum Henkelpott. Mit 27 Treffern sicherte er sich zudem den Titel als Torschützenkönig der spanischen La Liga.

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Damit ließ er den im Finale überragenden Real-Keeper Thibaut Courtois (30) und dessen belgischen Landsmann Kevin De Bruyne (31) von Manchester City hinter sich.

Auch bei der Wahl zum Trainer des Jahres durfte Real Madrid feiern: Erfolgs-Coach Carlo Ancelotti (63) holte sich nach dem Double-Sieg die Auszeichnung und setzte sich gegen den im CL-Finale unterlegenen Jürgen Klopp (55) sowie Pep Guardiola (51) durch.

Trainerin des Jahres wurde erwartungsgemäß Sarina Wiegman. Die Niederländerin führte die englische Frauenfußball-Nationalmannschaft zum EM-Titelgewinn im eigenen Land.

Keine deutsche Siegerin beim Award für Fußballerin des Jahres

Bei den Frauen durfte sich Newcomerin Lena Oberdorf (20) bis zuletzt Hoffnungen auf die nächste individuelle Ehrung nach dem Titel als beste junge Spielerin der Frauen-EM machen.

Der Titel ging die bei der EM wegen eines Kreuzbandrisses kurzfristig verletzte Weltfußballerin Alexia Putellas (28) vom FC Barcelona und nicht an die favorisierte Europameisterin Beth Mead (27) vom FC Arsenal aus England.

Oberdorf landete bei der Wahl zur Fußballerin des Jahres in Istanbul hinter der spanischen Titelverteidigerin Putellas und der englischen Europameisterin Mead auf Platz drei. Für die 20-Jährige vom Bundesligisten VfL Wolfsburg war aber schon die Nominierung nach ihren starken EM-Leistungen im defensiven Mittelfeld ein Erfolg.

Oberdorf wäre nach Nadine Angerer (2013), Nadine Keßler (2014) und Celia Sasic (2015) die vierte deutsche Gewinnerin gewesen.

Stimmberechtigt waren neben ausgewählten Journalisten auch die 16 Coaches der Mannschaften, die in der vergangenen Saison in der Champions-League-Gruppenphase vertreten waren, sowie die Trainer und Trainerinnen der EM-Teilnehmer.

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