Das tut weh! Für den VfB Stuttgart wird die Luft in der Europa League dünn. Nach einer 1:2-Pleite im eigenen Stadion gegen den FC Porto hängt der Traum vom Viertelfinale am seidenen Faden.
Europa-Aus drohtVfB Stuttgart kassiert bittere Heim-Niederlage gegen Porto

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Zwei Gegentore binnen sechs Minuten schockten den VfB.
Vor 60.000 Zuschauern im Stadion war der Anschlusstreffer von Top-Stürmer Deniz Undav in der 40. Minute einfach nicht genug. Das Team von Sebastian Hoeneß musste sich dem portugiesischen Tabellenführer mit 1:2 (1:2) geschlagen geben.
Zuvor hatte Porto die Schwaben mit einem Doppeltreffer innerhalb von sechs Minuten eiskalt erwischt. Terem Moffi (21.) und der blutjunge Rodrigo Mora (18) trafen für die Portugiesen und setzen den VfB für das Rückspiel gehörig unter Druck.
Um das Viertelfinale doch noch zu erreichen – das erste seit 1998 –, braucht der DFB-Pokalsieger am kommenden Donnerstag in Portugal einen klaren Sieg.
Hoeneß-Warnung bewahrheitet sich bitter
«Ich freue mich sehr auf das Spiel, weil wir genau sehen werden, wo wir stehen», hatte Hoeneß vor der Partie gesagt. Seine Mannschaft bekam dann eine harte Lektion erteilt: Im ersten Achtelfinale auf europäischer Bühne für den Verein seit 13 Jahren wurden Unachtsamkeiten sofort bestraft.
Laut dpa-Berichten starteten die Schwaben zwar dominant, aber harmlos. Die Gäste zeigten sich effizient. Beim Führungstreffer durch Moffi ging es nach einem Abstoß von Keeper Alexander Nübel blitzschnell, die Abwehr war viel zu offen. Dem zweiten Gegentor ging ein fataler Fehlpass von Abwehrchef Jeff Chabot voraus.

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Porto nutzte Fehler in der VfB-Defensive.
Der Vierte der Bundesliga hatte die Anfangsphase im Griff, ließ aber die letzte Entschlossenheit vermissen. Nach etwa 20 Minuten verloren die Gastgeber den Faden. Ein Lattentreffer von William Gomes kurz vor den Toren war schon ein Warnschuss für die Fans.
Undav lässt Stuttgart wieder hoffen
Der Doppeltreffer zeigte kurz Wirkung, doch dann kämpfte sich der VfB zurück. Symbolisch dafür: das Anschlusstor von Deniz Undav. Nachdem die Kugel eher zufällig bei ihm landete, nutzte er seinen Körper stark und traf sehenswert aus der Drehung.

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Undav traf sehenswert aus der Drehung zum 1:2.
Zur Halbzeitpause war für Stuttgart also wieder alles drin. Doch nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel gegen den 30-fachen portugiesischen Meister. Den Hausherren mangelte es vorne an der nötigen Genauigkeit für den Ausgleich.
VAR-Drama um Stiller-Tor!
Dann der Schockmoment: Coach Hoeneß wechselte Tiago Tomás für Ermedin Demirovic ein. Kurz darauf zappelte der Ball nach einem Schuss von Kapitän Angelo Stiller im Netz – doch der Jubel erstarb sofort. Nach Videobeweis wurde das Tor wegen einer Abseitsposition von Tomás aberkannt.
Von diesem Nackenschlag erholten sich die Stuttgarter nicht mehr. Ihre gefürchteten Comeback-Qualitäten blieben an diesem Abend aus. Auch Porto hatte noch Chancen, ließ diese aber liegen.
(red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

