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Europa-League-Reise beendetVfB verliert erneut gegen Porto – Ex-Kölner sieht Rot

Die Spieler des VfB Stuttgart stehen enttäuscht auf dem Platz.

Copyright: Luis Vieira/AP/dpa

Die Mannschaft vom VfB Stuttgart beim Spiel gegen den FC Porto in der Europa League. 

Aktualisiert

Der VfB Stuttgart verlor am Donnerstag in der Europa League mit 0:1 gegen den FC Porto und verpasst somit das Viertelfinale. Bereits im Hinspiel verlor das Team von Trainer Sebastian Hoeneß mit 1:2. 

Die Europareise des VfB Stuttgart ist vorbei: Die Schwaben unterlagen am Donnerstagabend im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League beim FC Porto mit 0:2 (0:1).

Nach dem 1:2 im Hinspiel in der Vorwoche verabschiedete sich der VfB damit trotz engagierter Leistung und zahlreicher hochkarätiger Chancen aus dem Wettbewerb.

Europa League: Nikolas Nartey sieht die Gelb-Rote Karte

William Gomes (21.) und Victor Froholdt (72.) sorgten mit ihren Treffern für den Viertelfinaleinzug ihres Teams, das am 9. und 16. April nun auf Nottingham Forest trifft. Stuttgart, das die Partie nach der Gelb-Roten Karte für den Ex-Kölner Nikolas Nartey (77.) mit zehn Mann beendete, kann indes in der Fußball-Bundesliga am Sonntag beim FC Augsburg (22. März 2026/19.30 Uhr) einen weiteren Schritt im Kampf um die Champions-League-Qualifikation machen.

„Wir müssen sauber, smart und emotional sein“, hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß vor der Partie gefordert – „und wir müssen alle Facetten zeigen, die es für das Spiel braucht.“

Seine Profis setzten die Vorgaben zunächst vorbildlich um und erarbeiteten sich früh erste Möglichkeiten: Jeff Chabot (2.), Chris Führich (8.) und vor allem Deniz Undav (13.) erzeugten gehörig Gefahr vor Portos Tor.

Wie aus dem Nichts jubelten jedoch plötzlich die Hausherren: William Gomes vollendete den ersten aussichtsreichen Angriff der Portugiesen. Dem Powerplay der Gäste tat das keinen Abbruch, doch auch Bilal El Khannouss (30.) scheiterte mit seinem Versuch am glänzend aufgelegten Keeper Diogo Costa. Erst vor der Pause ging den Cannstattern etwas die Puste aus, Porto zeigte sich nun vermehrt in der Offensive.

Nach Wiederanpfiff beschränkte sich der portugiesische Tabellenführer dann wieder aufs Verteidigen – und konnte sich auf Diogo Costa verlassen, der gegen Undav abermals herausragend hielt (54.).

Stuttgart blieb am Drücker und startete Angriff um Angriff – dann beendete Froholdt mit einem traumhaften Schuss in den Winkel alle Hoffnungen des VfB, der zudem in der Schlussphase mit einem Mann weniger agieren musste. Nartey musste wegen wiederholten Foulspiels vom Platz. (sid)

Die Mannschaft vom SC Freiburg jubelt gemeinsam.

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