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„Ich habe mich geopfert“ Frankfurter Bundesliga-Star half Eltern als Drogen-Kurier

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Jetro Willems erzählt von seiner Kindheit. Unser Foto zeigt ihn bei der Ankunft nach einer China-Reise am Frankfurter Flughafen im Mai 2019.

Frankfurt – Momentan ist er aufgrund eines Kreuzbandrisses, den er sich im Januar zuzog, außer Gefecht gesetzt. Nach seiner Ausleihe nach England zu Newcastle United sucht Jetro Willems (26) wieder nach dem Anschluss bei Eintracht Frankfurt.

Doch nun offenbarte der Linksverteidiger in einer niederländischen Talkshow seine Drogen-Vergangenheit, als er mit seiner Familie aus der einstigen Heimat Curacao flüchtete.

Die Familie Willems lebte in der Karibik, ohne Arbeit, ohne Geld. Die einzige Möglichkeit war damals die Flucht in die Niederlande.

Für die Familie war der Drogenhandel die letzte Möglichkeit, sich über Wasser zu halten. „Zuerst versuchten meine Eltern, es mitzunehmen, aber sie konnten es nicht. Dann habe ich mich geopfert“, beichtete der 26-Jährige in der niederländischen Talkshow „Andy Niet te Vermeijde“.

Jetro Willems schmuggelte Drogen in der Hosentasche

Der damals Neunjährige importierte die Drogen in die Niederlande, indem er sie auf dem rund elfstündigen Flug in der Hosentasche mit sich führte.

So kriminell es auch war, rettete Willems damit seiner Familie das Leben. „Das war das Licht für uns. Alles begann zu laufen. Meine Eltern, zum Beispiel, haben eine Arbeit gefunden“, sagte der Eintracht-Profi.

Er selbst wollte mit dem Geschäft danach nichts mehr zu tun haben. „Ich wollte nichts. Um nie wieder in dieser Situation zu landen“, betonte Willems. Er sagte nur zu seinen Eltern: „Gebt alles, was ihr mir geben wolltet, meiner Schwester. Ich will nur einen Ball. Am Ende hat mir der Ball das Leben gerettet.“ (dom)

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