Der Bann ist gebrochen für Jürgen Klopp! Der 2:0-Erfolg über Serbien sorgt für riesiges Aufsehen, und ein DFB-Talent steht im Mittelpunkt der internationalen Bewunderung.
Lob aus ganz EuropaDFB-Star überzeugt endlich wieder: „Kaum zu stoppen“
Was für eine Erleichterung! Jürgen Klopp (59) hat mit seiner zweiten Garnitur aus dem gewaltigen 44-Mann-Kader den Premierensieg als Nationaltrainer eingefahren.
Die DFB-Auswahl besiegte Serbien in München souverän mit 2:0. Passend zur Oktoberfest-Laune in der bayerischen Metropole präsentierte sich das deutsche Team in Torlaune und hielt den eigenen Kasten sauber.
So feiert das Ausland den DFB-Star
Die Medien im Ausland waren voll des Lobes, doch ein Akteur stach besonders hervor und erntete die meiste Aufmerksamkeit: Ausnahmetalent Florian Wirtz (23). Das berichtet „sportbild.bild.de“.
Der Mann für die kreativen Momente war an beiden Treffern maßgeblich beteiligt. Erst legte er nach einer fantastischen Aktion das Tor von Tom Bischof auf, der einen Abpraller vom Pfosten verwertete. Später sorgte er mit einem feinen Lupfer für den 2:0-Endstand.
Vor allem auf der britischen Insel sorgte die Darbietung für Furore. „The Guardian“ bezeichnete den Sieg als „souveränen Erfolg“ und hob hervor, dass Wirtz „phasenweise kaum zu stoppen war“. Und auch „The Times“ fokussierte sich auf den deutschen Matchwinner mit den Worten: „Umarmung für Florian Wirtz, dessen Tor Jürgen Klopps ersten Sieg als Deutschland-Trainer besiegelt“.
Die spanischen Medien stimmten in die Lobeshymnen ein. Das Sportblatt „AS“ analysierte, dass die DFB-Elf „ein großes Spiel gemacht“ habe und zudem „vom ersten Moment an die Initiative ergriffen“ hat. Die „Mundo Deportivo“ legte den Fokus klar auf den Matchwinner: „Wirtz führt Klopps deutsche Nationalmannschaft zum ersten Triumph“ und bescheinigte ihm eine „herausragende Leistung“.
In Italien feierte die „Gazzetta dello Sport“ den ersten Erfolg der Ära Klopp und benannte Bischof und Wirtz als die Matchwinner. Ein besonderes Lob kam aus Frankreich von der „L‘Équipe“: Der dargebotene „wirklich attraktive Spielstil“ mit seinem „erdrückend hohen Pressing und schnellen Angriffen“ habe an den für Klopp typischen „Heavy-Metal-Fußball“ erinnert.
Sogar in Serbien räumte man die Überlegenheit des deutschen Teams ein und bezeichnete den Misserfolg als gerechtfertigt. Der „Sportski zurnal“ schrieb von der bereits fünften Niederlage in Serie für die „Adler“ und war der Meinung, dass die deutsche Mannschaft einen noch klareren Sieg hätte einfahren können.
„SportKlub“ sah es ähnlich und zählte fast 30 Torschussversuche für Deutschland, während die serbische Elf bis zur 78. Minute praktisch chancenlos blieb. (red)

