Bitter für die Amateure Wegen Corona: Automatisch Heimrecht für Profi-Klubs im Pokal?

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Im DFB-Pokal werden die Profi-Vereine in der neuen Saison wohl automatisch das Heimrecht erhalten.

Frankfurt/Köln – Es ist seit jeher der Traum vieler Amateurklubs: Einmal im heimischen Stadion gegen einen der ganz Großen antreten. Jahrzehntelang durften sich zahlreiche Dorfklubs diesen Traum im DFB-Pokal erfüllen, für alle Beteiligten sind es Spiele, an die sie sich ein Leben lang erinnern.

In der kommenden Spielzeit, die am 12. September mit der ersten Pokalrunde beginnen soll, werden die Auswirkungen der Corona-Pandemie aber allem Anschein nach dafür sorgen, dass diese magischen Abende erst einmal ausbleiben.

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Sportboss Jörg Schmadtke vom VfL Wolfsburg hat angedeutet, dass die Profi-Klubs in der neuen Saison in der ersten Pokalrunde automatisch das Heimrecht erhalten.

Denn die Profi-Klubs erhalten im Cup-Wettbewerb offenbar automatisch das Heimrecht. Das kündigte jetzt Jörg Schmadtke (56), Sportboss des VfL Wolfsburg, an.

DFB-Pokal: Profi-Klubs erhalten automatisch Heimrecht

Hintergrund sind einem Bericht des „Sportbuzzer“ zufolge die corona-bedingten Auflagen für den Spielbetrieb. Schmadtke erklärte: „Vor dem Start der Europa-Qualifikation spielen wir die erste Runde im DFB-Pokal – wohl mit getauschtem Heimrecht, weil nicht klar ist, ob die Amateurvereine das Hygiene-Konzept umsetzen können.“

Nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga erhielt die DFL von vielen Beobachtern Lob für ihr Hygiene-Konzept. Klar scheint aber auch: In vielen Stadien unterklassiger Klubs – inklusive der Regionalliga – dürfte eine entsprechende Umsetzung schwierig werden. Offiziell bestätigt sind die Pläne vonseiten des DFB noch nicht.

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Vieles deutet aber darauf hin, dass die Pokalduelle für die „Kleinen“ dann nur noch halb so magisch werden. Am Samstag (20 Uhr, ARD) duellieren sich im Berliner Olympiastadion Cup-Verteidiger FC Bayern München und Bayer Leverkusen um den Titel. (kos)

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