Großes Lob für Baumann nach herber Neuer-Enttäuschung.
Glatte Eins mit SternchenDFB-Boss adelt Baumann für Reaktion auf seine Degradierung

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Oliver Baumann (l.) und Manuel Neuer im Training. (Archivbild)
Großes Lob von der DFB-Spitze für Oliver Baumann! Geschäftsführer Andreas Rettig (63) würdigte den Nationalkeeper ausdrücklich für seinen Umgang mit der Herabstufung. „Wie er mit der ganzen Situation umgeht, das ist eine glatte Eins mit Sternchen“, erklärte der Funktionär bei einem Besuch im „German House of Soccer“, einem DFB-Fantreff in New York. Dann ein Geständnis, das aufhorchen lässt: „Ich weiß nicht, ob ich das so könnte.“
Neuers Comeback als herber Dämpfer für Baumann
Was war da los? Oliver Baumann war lange als die klare Nummer eins für die WM in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko gesetzt. Doch dann die Wende: Bundestrainer Julian Nagelsmann holte Manuel Neuer zurück in die Mannschaft. Dabei hatte Neuer seinen Abschied aus dem Nationalteam eigentlich schon nach der Heim-EM 2024 verkündet. Für den Torwart der TSG 1899 Hoffenheim war dieser Entschluss eine riesige Enttäuschung, doch er bewies echte Charakterstärke.

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Die deutschen Torhüter im WM-Quartier in den USA.
Wenn Manuel Neuer (40) fit ist, soll er den Kasten hüten. Das Auftaktmatch der DFB-Elf findet am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Houston gegen Curaçao statt. Der Weltmeister von 2014, der für den FC Bayern München spielt, hatte wochenlang mit Wadenbeschwerden zu tun, ist aber mittlerweile wieder voll im Training.
„Bitte die Latte nicht zu hoch hängen“
Bezüglich Neuer gibt sich Rettig optimistisch, aber vorsichtig. „Wenn ich ihn durch den Strafraum, den Fünfer fliegen sehe, mache ich mir auch da keine Sorgen“, so die Einschätzung des DFB-Geschäftsführers über den 40-Jährigen. Er schränkte jedoch direkt ein: „Aber ich stecke in der Wade auch nicht drin, bin weder Arzt noch Hellseher. Abwarten.“

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DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (r.) mit Bundestrainer Julian Nagelsmann. (Archivbild)
Der DFB-Geschäftsführer mahnte außerdem zu Respekt vor dem ersten Gegner. Man dürfe den klaren Underdog und WM-Debütanten Curaçao keinesfalls unterschätzen, betonte Rettig. Seine Begründung: „Mal so eben hergespielt wird keine Mannschaft bei diesem Turnier.“
Zwar gehe auch er von einem Erfolg der deutschen Mannschaft aus, sagte Rettig. Dennoch warnt er vor überzogenen Erwartungen. „Aber bitte jetzt nicht schon 5:0 oder andere Kantersiege prognostizieren“, so die Mahnung des Funktionärs. „Bitte die Latte nicht zu hoch hängen. Lassen wir uns erst mal gucken, dass wir erfolgreich ins Turnier starten. Was es dann auch immer sein wird.“ (dpa/red)
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